Mörfelden: TIERRECHT EU21 lädt zu einer Vortragsreihe am Internationalen Tag für Tierrechte ins KuBa ein

132
(Symbolfoto: Free-Photos auf Pixabay)

Am Samstag, 10. Dezember, von 15 bis 18 Uhr will der Verein TIERRECHT EU21 mit ganz verschiedenen tierrechtrelevanten Texten am Internationalen Tag für Tierrechte vor allem auf die Not und das Elend leidtragender Tiere aufmerksam machen. Der Eintritt ist kostenfrei im Kultur-Bahnhof, Bahnhofstraße 38 in 64546 Mörfelden.

Facettenreiche Werke von zumeist deutschen Autoren bilden einen unterhaltsamen Nachmittag. Ringelnatz, Knaak, Allert-Wybranietz, Schopenhauer, Morgenstern, Reutter, Kyber, Bentham, Härtling, Ehrhardt, Rilke und Mo Yan seien fester Bestandteil der Vorlesungszeit, deren Löwenanteil allerdings für den Dichter Eugen Roth reserviert bliebe, dessen Geburtstag sich in Kürze zum 128. mal jähren wird. Aus dem über 450-Seiten umfassenden Werk „Eugen Roths Tierleben“ habe der Vereinsvorsitzende Volker Arndt Textauszüge neu arrangiert und thematisch aufeinander abgestimmt. „Die 1948 von Roth begonnene Mammutleistung, das Leben der Tiere in Reime zu verpacken, gipfelt nicht selten in mahnende Appelle“, weiß Arndt zu berichten. Die getroffene Auswahl an Prosa, Gedichten und Aphorismen sei ebenso vielversprechend unterhaltsam wie nachdenklich machend.

Dass zeitgleich ein Fußballspiel im Fernsehen übertragen wird, hat den Verein nicht daran gehindert, am fixen Termin des Aktions- und Gedenktages festzuhalten. „Die Fußball-Weltmeisterschaft nimmt ebenso wenig Rücksicht auf den Tierrechttag wie die Menschen üblicherweise auf die Belange ihrer Tieropfer. Oder anders ausgedrückt: Sogenannte Nutztiere leiden rund um die Uhr, und der Tierrechttag war für uns Anlass genug, um dies nicht in Vergessenheit geraten zu lassen“, sagt die stellvertretende Vereinsvorsitzende Zinnia Blazic. Der „Internationale Tag für Tierrechte“ werde seit 1998 alljährlich durch das Umweltbundesamt der Bundesrepublik Deutschland proklamiert. Darum möchte der Verein auch die viel-zitierte „Lese-Ratte“ schon deswegen nicht exemplarisch genannt wissen, weil eine jede Ratte ein äußerst liebenswertes Tier sei und Ekelgefühle ihr gegenüber den Menschen nur anerzogen wären, geht aus einer Erklärung von TIERRECHT EU21 hervor.

Die Besonderheit der dreistündigen Veranstaltung: Auch Gäste können, wenn sie mögen, eine Tiergeschichte vorlesen. In den Pausen haben die Besucher Gelegenheit, sich mit veganem Kuchen und Getränken zu verpflegen, und am Schluss der Lesung können sie mit den anwesenden Vereinsmitgliedern ins Gespräch treten.

(Text: PM TIERRECHT EU21 e. V.)