Nikolausmarkt in Urberach war stimmungsvoll und sehr gut besucht

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Hochbetrieb herrschte am Wochenende auf dem Häfnerplatz. (Foto: PS)

Was sich schon beim Adventsmarkt am letzten November-Wochenende in Ober-Roden gezeigt hatte, bestätigte sich eine Woche später beim Nikolausmarkt in Urberach: Derlei Zusammenkünfte mit Glühwein, Bratwurst und Platzkonzert sind in diesem Jahr schlichtweg der Renner, offenbar flächendeckend und republikweit.

„Es herrscht offenkundig großer Nachholbedarf nach der langen Zeit mit Verboten und Beschränkungen im Zuge der Corona-Pandemie. Auch auf dem Häfnerplatz konnte man diesen Trend nicht übersehen. Der Besuch war toll, die Atmosphäre gemütlich – und die allermeisten Teilnehmer blicken sehr zufrieden auf die beiden Markttage zurück.“ So klang das Fazit von Werner Popp nach dem Abbau der Stände. Der Vorsitzende des Rödermärker Vereinsrings hatte die Zusammenkunft im kleinen Budendorf zwischen „Ebbelsche“ und Kelterscheune federführend organisiert. Die Erste Stadträtin Andrea Schülner bedankte sich bei Popp und allen anderen ehrenamtlichen Helfern, als sie – eingebettet in eine kurze Spielpause beim vorweihnachtlichen Konzert des Musikvereins 06 am frühen Samstagabend – zum offiziellen Part „Begrüßung und Eröffnung“ ans Mikrofon gebeten wurde.

Am Eingang zum Nikolausmarkt stand das Kinderkarussell. (Foto: PS)

Und so drehte sich das Kinderkarussell, wärmten Feuertonnen und heiße Getränke, animierten Wintersachen „Marke Handarbeit“ und edle hochprozentige Tröpfchen zum Schauen und Kaufen… Ehe schließlich Alphornbläser und Posaunenchor auf das Finale am Sonntag einstimmten. „Letzte Order“: Über starke Umsätze konnten sich danach die Anbieter von Speis und Trank beim Kassensturz freuen.

Mit dabei waren beim Nikolausmarkt die Urberacher Pfadfinder, die Karnevalsabteilung des KSV, die Arbeiterwohlfahrt (AWO), der Kinderschutzbund sowie zahlreiche private und gewerbliche Teilnehmer. An beiden Veranstaltungstagen, an denen es jeweils um 15 Uhr los ging und man bis 21 Uhr bzw. am Sonntag bis 20 Uhr geöffnet hatte, herrschte Hochbetrieb auf dem Häfnerplatz. Daran änderte auch die Tatsache nichts, dass ein Standbetreiber krankheitsbedingt kurzfristig absagen musste und auf die Schnelle kein Ersatz gefunden werden konnte.

(Text: PS)