Stadt Groß-Gerau gibt Tipps: So verhindert man das Gefrieren des Biomülls in der Mülltonne

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Symbolbild Biotonne (Foto: Manfred Richter auf Pixabay)

Wer kennt das nicht, wenn die Tages- und Nachttemperaturen frostig werden: Der Biomüll gefriert in der Tonne und wird zu einem eisigen Klumpen, der im schlechtesten Fall soger Risse im Kunststoffbehälter verursacht. Mitein paar einfachen Tricks lässt sich das vermeiden.

Um in der Tonne gefrierenden organischen Abfällen vorzubeugen, lassen sich einige Vorkehrungen treffen: Sehr feuchte Bioabfälle sollten ausreichend lange abtropfen. Zudem sollten die Abfälle am besten direkt in der Küche in eine Lage Tageszeitungspapier eingewickelt werden. Diese Vorgehensweise ist auch für den Sommer zu empfehlen, um einer Madenentwicklung vorzubeugen.

Darüber hinaus ist es sinnvoll, den Boden der Bio-Tonne mit mehreren Lagen zerknülltem Zeitungspapier auszulegen. Als Schutzschicht ebenso geeignet sind trockener Ast- und Heckenschnitt sowie Späne von unbehandeltem Holz. In keinem Fall sollten Bio-Abfälle fest zusammengepresst werden, da sie denn noch leichter im Block gefrieren.

Außerdem ist es hilfreich, die Biotonne bei extrem kalter Witterung an eine wettergeschützte Stelle zu rücken, wie beispielsweise in eine Garage und einen Schuppen, oder sie nah an der Hauswand zu positionieren.

Bei Fragen rund um das Thema Abfall wendet man sich bitte an den zuständigen Mitarbeiter der Groß-Gerauer Stadtverwaltung, Evripidis Zisopoulos (Telefon 06152/716 6304, E-Mail evripidis.zisopoulos@gross-gerau.de).

(Text: PM Kreisstadt Groß-Gerau)