Klassische Vornamen sind in Frankfurt beliebt

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(Symbolfoto: Pexels auf Pixabay)

Die Vornamen Marie und Noah gehören auch in diesem Jahr zu den Spitzenreitern der in Frankfurt am Main geborenen Kinder. Bei den Mädchen belegt Marie mit 152 Nennungen Platz 1 und Sophie mit 150 Nennungen Platz 2. Bei den Jungen hat Noah mit 108 Nennungen den Spitzenplatz von Maximilian übernommen. Die für das Standesamt zuständige Stadträtin Stephanie Wüst hat die Vornamensstatistik am vergangenen Dienstag bekanntgegeben.

„2022 waren in Frankfurt wieder klassische Vornamen sehr beliebt“, sagt Wüst. Auch auf den weiteren Plätzen finden sich beliebte Vornamen der vergangenen Jahre: Bei den Mädchen steht wieder Maria mit 119 Nennungen auf Platz 3 und damit vor Emilia, die Platz 4 mit 85 Nennungen einnimmt. Bei den Jungen belegen Maximilian mit 107 Nennungen und Alexander mit 106 Nennungen die Plätze 2 und 3.

Statistische Auswertung erfolgt automatisiert

Diese statistische Auswertung erfolgt automatisiert. Dabei wird nicht unterschieden, ob die Namen als Erst-, Zweit- oder Drittnamen vergeben wurden. Geht man davon aus, dass der erste Vorname bei der Auswahl der Babynamen auch Rufname wird, kommt man zu einem anderen Ergebnis beim Ranking der beliebtesten Vornamen in Frankfurt. Auf der Poleposition steht Lina mit 64 Nennungen vor Emma mit 63 Nennungen und Sofia mit 59 Nennungen. Bei den Jungen sind es Noah mit 85 Nennungen vor Adam mit 63 Nennungen und Liam mit 62 Nennungen.

Ein Trend, Kindern immer mehr Vornamen zu geben, ist in Frankfurt nicht zu erkennen. 57 Prozent der Eltern gaben ihrem Baby 2022 einen einzigen Vornamen; 38 Prozent suchten zwei Vornamen für ihr Neugeborenes aus. Lediglich fünf Prozent der Eltern entschieden sich für drei oder mehr Vornamen. „Das ist eine Verteilung, die den Zahlen der vergangenen Jahre entspricht“, sagt Wüst.

Die vollständige Vornamenshitliste kann unter Vornamen Top 20 in 2022 eingesehen werden.

(Text: PM Stadt Frankfurt)