Zu aufdringlich: Pfeffersprayeinsatz im Frankfurter Freudenhaus

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(Symbolfoto: Mika Baumeister auf Unsplash)

Am Mittwochabend (11.) meldete ein Mann einer in der Frankfurter Taunusstraße befindlichen Polizeistreife, dass man ihn einige Augenblicke vorher mit einem Reizstoffsprühgerät angegriffen und seiner Habseligkeiten beraubt habe.

Gegen 22.30 Uhr teilte ein 41-jähriger Geschädigter Polizeibeamten mit, dass er in einem Bordell im Frankfurter Bahnhofsviertel von der dortigen Betreiberin mit Pfefferspray angegriffen worden sei. Ermittlungen in dem vom Geschädigten gezeigten Laufhaus bestätigten, dass der 41-Jährige durch die 43-jährige Betreiberin des Bordells mit einem Reizstoffsprühgerät angegriffen wurde. Im Vorfeld sei der 41-Jährige jedoch mit seinem aufdringlichen Verhalten gegenüber der 43-Jährigen als auch gegenüber den dortigen Mitarbeiterinnen auffällig geworden. Bereits in der Vergangenheit habe die Hausherrin dem 41-Jährigen ein Hausverbot erteilt, welchem er nicht nachgekommen ist.

Die polizeilichen Maßnahmen wurden vor Ort beendet. Die Ermittlungen dauern an.

(Text: PM PP Frankfurt)