Profil der Asklepios Klinik Langen als kardiologischer Schwerpunktversorger weiter gestärkt

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Dr. Nina Wunderlich (Foto: LPR)

Neue Möglichkeiten zur Diagnostik und Therapie von Herzklappen- und Herzwanddefekten

Mit der Etablierung des neuen Bereichs für strukturelle Herzerkrankungen unter der Leitung von Dr. Nina Wunderlich wird das Profil der Asklepios Klinik Langen als kardiologischer Schwerpunktversorger weiter gestärkt.

Prof. Dr. Lehmann, Chefarzt der Klinik für Kardiologie, Angiologie und Internistische Intensivmedizin der Asklepios Klinik Langen führt seit vielen Jahren Eingriffe bei strukturellen Herzerkrankungen wie z. B. bei Klappenerkrankungen durch. Bei vielen dieser Eingriffe, die im Herzkatheterlabor unter Röntgenkontrolle durchgeführt werden, ist eine exakte Orientierung der Katheter in den Herzhöhlen zwingend notwendig. Hierbei zählt die zusätzliche Echtzeit-Darstellung mit dreidimensionalen Ultraschallbildern zum Goldstandard.

„Interventionelle Echokardiographie“ gewinnt immer mehr an Bedeutung

Dieser Bereich der Ultraschallsteuerung von Herzkathetereingriffen wird „Interventionelle Echokardiographie“ genannt. Die „Interventionelle Echokardiographie“ gewinnt immer mehr an Bedeutung, da die Möglichkeiten, Herzklappen ausschließlich mit Herzkathetermethoden und ganz ohne chirurgisches Eingreifen zu behandeln, enorm zugenommen haben. Frau Dr. Nina Wunderlich gehört national und international zu den führenden Spezialisten auf diesem Gebiet und ist Autorin und Mitautorin zahlreicher diesbezüglicher wissenschaftlicher Publikationen und Leitlinien. Weiterhin ist sie vielfach eingeladene Referentin auf den relevanten Kongressen und Ausbildungskursen.

Diese spezielle Erfahrung kommt den Patienten schon vor dem Eingriff zugute, um vorherzusagen, inwieweit z. B. eine Therapie an den Herzklappen überhaupt technisch möglich bzw. erfolgversprechend ist. Nur so kann vorausgesagt werden, ob der Patient eine Linderung seiner Beschwerden durch einen Eingriff erwarten kann.

Dr. Nina Wunderlich wird neben ihren sonstigen beruflichen Verpflichtungen mehrere Tage in der Woche an der Asklepios Klinik Langen arbeiten. Neben den Eingriffen im Herzkatheterlabor wird sie in Spezialsprechstunden abhalten und Patienten mit strukturellen Herzerkrankungen vor und nach Herzkathetereingriffen untersuchen. Darüber hinaus wird Dr. Wunderlich Ihr Wissen an das gesamte Team der Kardiologie weitergeben und es auf dem Gebiet der interventionellen Echokardiographie und der Untersuchung von strukturellen Herzerkrankungen schulen.

„Mit der Expertise von Dr. Nina Wunderlich erreichen wir einen weiteren Ausbau des Spektrums der kardiologischen Eingriffe unter Leitung von Prof. Ralf Lehmann, und damit eine Stärkung unseres Profils als kardiologischer Schwerpunktversorger im Rhein – Main Gebiet“, so Jan Voigt, Geschäftsführer der Asklepios Klinik Langen

Was sind strukturelle Herzerkrankungen?

unter dem Begriff der „strukturellen Herzerkrankungen“ werden alle Erkrankungen des Herzens zusammengefasst, die einen Defekt an den Herzklappen oder den Herzwänden aufweisen. Z.B. können sich die Herzklappen, die eine Ventilfunktion im Herzen wahrnehmen und den Blutfluss für die Lunge und den gesamten Kreislauf steuern, im Laufe des Lebens langsam verändern. Neben langsam (chronisch) entstehenden Veränderungen können auch plötzliche, akute Schädigungen, z.B. durch eine Entzündung oder den Abrisses von Teilen der Herzklappen, zu einer Fehlfunktion der Herzklappen führen. Die Folge ist oftmals eine Verengung oder Undichtigkeit einer Herzklappe. Diese führt nicht selten zu Beschwerden wie Luftnot, Wassereinlagerungen in den Beinen (sogenannte Beinödeme), reduzierte Belastbarkeit oder auch Brustschmerzen.

(Text: PM LPR)