Frankfurt Flughafen: 6.000 Euro Strafe wegen Missbrauchs von Titeln

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(Symbolfoto: 5104831 auf Pixabay)

Teure Rückkehr aus Sao Paolo/Brasilien: Die Bundespolizei verhaftete am gestrigen 17. Januar einen deutschen Staatsangehörigen am Flughafen Frankfurt. Weil er sich im Jahr 2018 einer Immobilienfirma gegenüber als Diplomingenieur ausgab, erließ das Amtsgericht Tübingen im Februar 2022 wegen des Missbrauchs von Titeln einen Strafbefehl über 6.000 Euro gegen den 57-Jährigen. Weil er zudem eine Geldbuße in Höhe von 180 Euro aus dem Jahr 2021 nicht beglichen hatte, ließ die Staatsanwaltschaft Deggendorf ebenfalls mit Haftbefehl nach dem 57-Jährigen suchen. Nachdem er einschließlich der Verfahrenskosten insgesamt 6.307 Euro gezahlt hatte, durfte der Mann einreisen.

In einem weiteren Fall nahm die Bundespolizei einen 40-jährigen Vietnamesen zunächst fest. Der Mann war auf dem Weg nach Hanoi/Vietnam, als Bundespolizisten bei der Passkontrolle einen Vollstreckungshaftbefehl der Staatsanwaltschaft Berlin feststellten. Wegen Nötigung erließ das Amtsgericht Tiergarten bereits 2018 einen Strafbefehl über 750 Euro gegen den Mann, dem ersatzweise 50 Tage Freiheitsstrafe drohten. Auch er öffnete seine Geldbörse, zahlte einschließlich der Verfahrenskosten 1.145 Euro und durfte im Anschluss seine Reise fortsetzen.

(Text: PM Bundespolizeidirektion Flughafen Frankfurt am Main)