Frankfurt: 139 Projekte zur Linderung der Pandemie-Folgen

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Symbolbild - Blick auf Frankfurt (Foto: Sinan Arg auf Unsplash)

Frankfurts Sozialdezernentin Elke Voitl freut sich über die rasche Umsetzung des Corona-Aktionsplanes zur Linderung der Pandemiefolgen für die Menschen. „Wir bringen als Stadt echte Hilfe schnell zu den Bürger:innen. Ich bin dankbar für die großartige Beteiligung derjenigen, die sich nun mit Angeboten und Projekten gezielt an verschiedene Zielgruppen richten und Unterstützung anbieten“, sagt Elke Voitl. Die Umsetzungsphase sei inzwischen abgeschlossen und die Mittel von rund vier Millionen Euro auf vielfältige Angebote und Projekte verteilt, sagte die Stadträtin im Ausschuss Soziales und Gesundheit.

Der Corona-Aktionsplan ist aus Sicht der Stadträtin ein echtes Leuchtturm-Projekt der Stadtverwaltung: Unter Federführung des Jugend- und Sozialamtes stand nach nur einem halben Jahr Konzeptionsarbeit unter der Beteiligung von 23 Ämtern und Betrieben ein umfassender Aktionsplan, der die Situation der Menschen in der Pandemie differenziert erfasst und Ideen für Hilfsangebote beschreibt.

Seit September 2022 konnten Träger, Vereine und Initiativen Anträge stellen, um sich für die Umsetzung von Projekten und Angeboten Gelder zu sichern. Ein Gremium unterschiedlicher Fachexpertinnen und -experten hat sich jeweils mit den einzelnen Anträgen befasst, darüber beraten und Priorisierungen vorgenommen. Knapp 170 Anträge sind insgesamt bei der Stadt eingegangen und 139 Anträge wurden inzwischen positiv beschieden.

„Besonders freut mich die Bandbreite der Angebote und wie gezielt sie auf die Bedürfnisse sozial benachteiligter Gruppen in Frankfurt eingehen“, sagt die Sozialdezernentin. Die künftigen Projekte reichen von digitalen Angeboten für geflüchtete und wohnungslose Menschen über diversen Kulturangeboten in sozialen Einrichtungen, Bewegungs- und Ernährungsangeboten bis hin zu Familien- und Ferienfreizeiten.

„Wir haben gemeinsam viele Ressourcen und viel Engagement in das Projekt gesteckt. Es freut mich sehr, dass wir insbesondere den am stärksten von der Pandemie betroffenen Personengruppen nun vielfältige Angebote machen können“, sagt die Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, Nanine Delmas. In dieser Woche hatte die Auswahlkommission, die über die Anträge berät, über die letzten Bewilligungen beraten. Die Antragsstellenden werden nun zeitnah über die Bewilligung informiert, um die Umsetzung der Angebote schnellstmöglich und unbürokratisch umsetzen zu können.

„Diese dezernats- und ämterübergreifende Zusammenarbeit ist zwar zeitintensiv, aber zukunftsweisend und für viele große Themen unserer Zeit notwendig. Viele Problemlagen sind komplex und wir können nur gemeinsam Lösungsansätze finden“, sagt die Sozialdezernentin.

Alle Informationen und die Liste der bewilligten Projekte sind unter Corona-Aktionsplan zu finden.

(Text: PM Stadt Frankfurt)