RegioMuseum in Seligenstadt ist wieder geöffnet

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(Grafik: RegioMuseum)

Am ersten Wochenende im Februar öffnet das RegioMuseum Seligenstadt nach der Winterpause wieder seine Türen. Die Kulturförderung des Kreises Offenbach, der Kulturring Seligenstadt, das Klostercafé, der Förderverein des RegioMuseum sowie andere Kooperationspartner haben ein vielseitiges Programm mit Ausstellungen, Vorträge, Konzerte, Märkte und Aktionstagen vorbereitet.

Die Präsentation der Dauerausstellung im RegioMuseum wird noch im ersten Quartal 2024 durch kurze Videos zu einzelnen Themenschwerpunkten ergänzt. Diese Filme können auf Tablets, die vom Museum zur Verfügung gestellt werden, oder in den Ausstellungsräumen durch Abscannen über QR-Codes mit dem Smartphone abgespielt werden.

Auf den Spuren Einhards und Kaisers Friedrich Barbarossa

Auf den Spuren Einhards und des Kaisers Friedrich Barbarossa unterwegs sein, das können Interessierte von Februar bis März bei zwei verschiedenen Rundgängen. Unter fachkundiger Führung von Nunzia Macchiarella von der Unteren Denkmalschutzbehörde wird einerseits auch der Teil der frühen Siedlungsgeschichte der Stadt Seligenstadt beleuchtet, der nicht in den Chroniken festgehalten wurde. Stumme Zeugen der Vergangenheit sind diverse archäologische Funde aus der Vor- und Frühgeschichte, der Römerzeit und dem Mittelalter, die im RegioMuseum einen Platz gefunden haben. Zu sehen sind unter anderem prähistorische Mammutzähne aus der Bong’schen Kiesgrube sowie neuzeitliche Skelettfunde an der Einhardsbasilika.

Andererseits werden vier Termine bis Mitte März angeboten, um die Geschichte von Seligenstadt im Wandel der Zeit kennenzulernen. Dabei werden auch Zusammenhänge zwischen der Welthistorie und Seligenstadt aufgezeigt. Außerdem erhalten die Teilnehmenden Antworten auf die Frage, welche Parallelen sich zwischen der Vergangenheit und unserer heutigen Zeit herstellen lassen.

Abseits des Blicks auf das kulturelle und archäologische Erbe der Stadt bieten das RegioMuseum und andere in diesem Jahr wieder viele Feste und Events, wie etwa den Ostereiermarkt, den Internationalen Museumstag oder den Zunft- und Handwerkermarkt an. Um „Jüdische Kultur und Rituale“ geht es am Mittwoch, 21. Februar 2024, in einem Vortrag von Sibylle Hoffmann-Merz, die auf Einladung des Fördervereins des RegioMuseums nach Seligenstadt kommt. Nach dem fünfteiligen Klöppelkurs von Hildegard Flechsenhar im Februar und März, heißt es am ersten Wochenende im April „Unikat sucht Liebhaber“, ein beliebter Markt, der von Astrid Hackebeck vorbereitet wird.

Kunstausstellung und musikalisches Event

Die Kunstschaffenden Uschi Heusel, Klaus Puth, Ute Ringwald und Ursula Zepter versuchen nicht das vermeintlich Unmögliche, den Kreis eckig zu formen, sondern zeigen ihre Werke von April bis Juli in der Ausstellung „Die Quadratur des Optimismus“. Vom 31. Mai bis 2. Juni 2024 werden auf dem „Festival der Laute“ nicht nur leise Töne angestimmt. Vorbereitet wurde dieses musikalische Event von der Deutschen Lautengesellschaft in Zusammenarbeit mit der Musikschule Seligenstadt-Hainburg-Mainhausen. Am Sonntag, 9. Juni 2024, steht das „Guadagnini-Trio“ bei den Seligenstädter Klosterkonzerten auf der Bühne.

Wer sich für das Leben der Mönche, die in den Gemäuern rund 1.000 Jahre zuhause waren oder für Vor- und Frühgeschichte sowie Volkskunde interessiert, ist an Wochenenden und Feiertagen im RegioMuseum willkommen. Neben Kunsthandwerk, Malerei und Plastik aus der Zeit vom 15. bis 18. Jahrhundert sind auch Ausstellungsstücke aus der Kulturhistorie zwischen Spessart und Mainz zu sehen. Die Besucherinnen und Besucher erfahren außerdem vieles über die römische Vergangenheit sowie die Geschichte der Kommune und der Abtei Seligenstadt. Die Öffnungszeiten sind samstags, sonntags und feiertags jeweils von 11 bis 17 Uhr. Weitere Informationen rund ums RegioMuseum gibt es unter www.kreis-offenbach.de/RegioMuseum, Telefon 06182 824-199, E-Mail museum@kreis-offenbach.de.

(Text: PM Kreis Offenbach)