Klimaschutzkonzept des Hochtaunuskreises: Jetzt sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt

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(Symbolbild: Thought Catalog auf Unsplash)

Die Erstellung der Klimaschutzkonzepte für den Kreis und die Kommunen Glashütten, Grävenwiesbach, Schmitten im Taunus, Steinbach (Taunus) und Weilrod ist im vollen Gange. Die Treibhausgasbilanzen für den Kreis und die fünf Kommunen im Einzelnen sind fertiggestellt und zeigen auf, wie viele und welche Treibhausgase die Kommunen ausstoßen und welche Sektoren die höchsten Emissionen produzieren. Außerdem wurde auch eine Potenzialanalyse für die Kommunen und den Kreis fertiggestellt. Diese zeigt die Handlungsfelder auf, in welchen die größten Einsparpotenziale zu erreichen sind. Auch eine Darstellung von Szenarien, wie der Kreis und die Kommunen im Jahr 2045 aussehen könnten, einmal mit und einmal ohne Klimaschutzbemühungen, wurde erstellt.

Dadurch kann noch einmal die Wichtigkeit des Klimaschutzes in den Vordergrund gerückt werden und genau da angesetzt werden wo sich die effizientesten Änderungsmöglichkeiten in Richtung Klimaneutralität ergeben.

Um nun konkrete Maßnahmen zu erarbeiten und somit einen Maßnahmenkatalog zu erstellen sind die Bürgerinnen und Bürger des Kreises gefragt. Vom 25. Februar bis zum 31.März wird eine Online-Umfrage durchgeführt, um die Blickwinkel und Wünsche der Bürgerinnen und Bürger mit in das Konzept einfließen zu lassen.

Die Umfrage kann über die Website des Hochtaunuskreises sowie unter folgendem Link erreicht werden: https://www.umbuzoo.de/q/KlimaschutzkonzeptHochtaunuskreis/de/.

Die Beantwortung der Fragen dauert etwa zehn Minuten, und es können Schwerpunkte ausgewählt werden, welche für den lokalen Klimaschutz als besonders relevant erachtet werden. Die Antworten sind anonymisiert und können nicht nachverfolgt werden. Umweltdezernent Thorsten Schorr hofft auf eine möglichst hohe Beteiligung: „Die Einbeziehung der Bürgerinnen und Bürger in die Erstellung des Maßnahmenkatalogs ist uns besonders wichtig, schließlich ist Klimaschutz eine Gemeinschaftsaufgabe, bei der es auf jeden Einzelnen ankommt“.

Die Klimaschutzkonzepte für den Landkreis und die fünf Kommunen werden noch in diesem Jahr fertiggestellt und veröffentlicht. Weitere Informationen sind auf der Website des Hochtaunuskreises unter „Nachhaltigkeit & Klimaschutz“ zu finden. Für Fragen steht die Klimaschutzmanagerin des Hochtaunuskreises, Frau Nelly Reckhaus, zur Verfügung. Sie ist unter der Rufnummer (06172) 999-9232 oder per E-Mail an nelly.reckhaus@hochtaunuskreis.de zu erreichen.

(Text: PM Hochtaunuskreis)