Frankfurt-Westend: Mit 1,48 Promille und privatem Blaulicht unterwegs

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Eingeschaltetes Blaulicht auf einem Polizeiauto. (Symbolbild: Fleimax von Pixabay)

In der Nacht von Donnerstag (22.) auf Freitag (23.) kontrollierten Polizeibeamte im Frankfurter Westend einen Autofahrer, der unter Alkoholeinfluss ein Fahrzeug fuhr, auf dem sich ein angeschaltetes Magnetblaulicht befand. Es kam zur Festnahme und Sicherstellung des Blaulichts.

Die aufmerksamen Beamten bemerkten gegen 1.10 Uhr einen VW Polo-Fahrer, auf dessen Dach sich ein Magnetblaulicht befand. Die Zivilfahnder konnten den vermeintlichen “Kollegen” überprüfen. Es stellte sich heraus, dass der Wagen auf eine Privatperson zugelassen ist.

In Höhe der U-Bahnstation “Niddapark” schaltete der Polo-Fahrer dann das Blaulicht ein und beschleunigte auf  rund 120 km/h, trotz dortigem Tempolimit von 80 km/h. Nach Verlassen der Schnellstraße beendete er seine selbst initiierte “Einsatzfahrt”. Die Beamten nutzten die Gelegenheit um eine Kontrolle durchzuführen.

Der 32-jährige Fahrer hatte sein Blaulicht nach eigenen Angaben privat beschafft und wollte damit einfach schneller nach Hause kommen.

Ein Atemalkoholtest ergab zudem einen Wert von 1,48 Promille. Das Blaulicht und sein Führerschein wurden vor Ort sichergestellt, weiterhin muss er sich jetzt wegen des Verdachts der Trunkenheit im Straßenverkehr und der missbräuchlichen Nutzung von blauem Blinklicht verantworten.

(Text: PM PP Frankfurt)