Nachbarschaftspreis in Frankfurt startet in neue Runde

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Stadträtin Voitl (Mitte) besucht den LeseClub Preungesheim mit den Initiatorinnen Samira Massi (links) und Fatiha Boutaib (daneben). (Holger Menzel)

Sozialdezernentin Voitl ruft zur Teilnahme am Wettbewerb auf

Sozial- und Gesundheitsdezernentin Elke Voitl hat zur Teilnahme am Wettbewerb um den diesjährigen Nachbarschaftspreis der Stadt Frankfurt am Main aufgerufen. „Aktiven Nachbar*innen verdanken wir Straßenfeste, Hilfen im Alltag, Kultur- und Bildungsprojekte oder die Verschönerung öffentlicher Räume – zeigen Sie, was Sie Großartiges für diese Stadt leisten“, warb die Stadträtin bei einem Besuch des Leseclubs Preungesheim. Der Leseclub hat beim Wettbewerb im vergangenen Jahr einen der Anerkennungspreise erhalten.

Der mit insgesamt 5000 Euro dotierte Nachbarschaftspreis wird zum 24. Mal vergeben. Mit ihm würdigt die Stadt das vielfältige Engagement von Frankfurterinnen und Frankfurtern, die sich mit kreativen Projekten und Initiativen für ein gutes Miteinander in ihrer Nachbarschaft einsetzen. Zuletzt ging die Auszeichnung an den Internationalen Kulturtreff Sindlingen, die Initiative Demokratie am Wasserhäuschen, das Interkulturelle Frauencafé in der Leo-Gans-Straße, das Projekt Bee Sossenheim und die Kommunalen Gesundheitsinitiativen KoGi. Insgesamt haben sich im vergangenen Jahr 61 Projekte am Wettbewerb beteiligt.

Gelebte Solidarität

„Um als Stadtgesellschaft eine starke Gemeinschaft zu bilden, braucht es gelebte Solidarität. Wer sein Umfeld aktiv mitgestaltet, stärkt den sozialen Frieden und den Zusammenhalt in dieser Stadt – so wie es der Leseclub Preungesheim hier seit Jahren vorlebt“, lobte die Stadträtin. Der 2018 gegründete Leseclub möchte vor allem Kinder aus der Karl-Kirchner-Siedlung für das Lesen begeistern. Dazu bietet er im StadtRaum Preungesheim regelmäßige Treffen an, an denen rund 40 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren teilnehmen. Neben der Leseförderung setzen sich die Initiatorinnen und Initiatoren für gemeinsame Unternehmungen und Ausflüge ein. Als außerschulisches Bildungsangebot hat sich der Leseclub so zu einem wichtigen interkulturellen Treffpunkt des nordöstlichen Stadtteils entwickelt.

Vorschläge und Bewerbungen für den Nachbarschaftspreis können bis Sonntag, 21. April, über das Bewerbungsportal frankfurt-sozialestadt.de, per E-Mail an nachbarschaftspreis@frankfurt-sozialestadt.de oder beim Team „Aktive Nachbarschaft“ im Jugend- und Sozialamt, 51.S12, Stichwort: Nachbarschaftspreis, Eschersheimer Landstraße 241-249, 60320 Frankfurt am Main, eingereicht werden. Telefonische Fragen beantworten Laura Abel unter Telefon 069/212-74014 und Neda Tafreshi unter Telefon 069/212-40404.

Weitere Informationen finden sich unter frankfurt-sozialestadt.de/aktuelle-ausschreibung-nachbarschaftspreis.