„Naturschutzzentrum Bergstraße“ Bensheim: Viel Wissenswertes über den Wolf

253
Der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf (hinten, 3. v. re.) eröffnete als Vertreter von Landrat Christian Engelhardt die Ausstellung im Naturschutzzentrum Bergstraße gemeinsam mit Ute Schollmaier (Abteilung Ländlicher Raum der Kreisverwaltung), Thomas Renkert (Leiter Abteilung Ländlicher Raum der Kreisverwaltung), Gerhard Eppler (Ehrenvorstand NABU Hessen und Vorsitzender Beirat des Naturschutzzentrums Bergstraße), Gerd Reischert (ehrenamtlicher Wolfsberater des Hessischen Landesamtes für Naturschutz, Umwelt und Geologie für den Kreis Bergstraße), Bensheims Bürgermeisterin Christine Klein (hinten stehend v.l.n.r.) sowie dem Geschäftsführer Ulrich Androsch und der Geschäftsführerin Katharina Adler-Schiebel des Naturschutzzentrums Bergstraße (vorne kniend v.l.n.r.). (Foto: Kreis Bergstraße)

Ausstellung des „Wolfszentrums Hessen“ bis 14. Mai

Der einstmals ausgerottete Wolf siedelt sich wieder in Deutschland an, auch in Hessen. Mit der Rückkehr des Wolfes sind unterschiedliche Wahrnehmungen und Einschätzungen verbunden. Das „Wolfszentrum Hessen“ am Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) ist zentraler Ansprechpartner für das Thema „Wolf“ in Hessen und nimmt die verschiedenen Sichtweisen, Nöte und Befürchtungen der Bevölkerung sehr ernst.

So möchte das „Wolfszentrum Hessen“ unter anderem im Rahmen einer Wanderausstellung über die Spezies aufklären und darüber, wie es um das Wolfsvorkommen in Deutschland, respektive Hessen, konkret bestellt ist und welche Auswirkungen sich daraus ableiten lassen. Die Ausstellung ist nun bis einschließlich 14. Mai im „Naturschutzzentrum Bergstraße“ in Bensheim (An der Erlache 17, 64625 Bensheim) zu sehen. Organisiert wird sie von der Abteilung „Ländlicher Raum“ der Kreisverwaltung.

Über Lebensweise des Wolfs aufklären

Die Ausstellung soll über die Lebensweise der Tiere und über Unterschiede zu Hunden aufklären. Sie dokumentiert auch die lange, gemeinsame Geschichte von Wölfen und Menschen. An Originalfunden eiszeitlicher Fossilien aus der Erlache wird gezeigt, dass der Wolf auch vor Jahrtausenden schon zur heimischen Fauna gezählt hat. Ein beeindruckendes Wolfspräparat ermöglicht es, einen Wolf aus nächster Nähe genauer anzusehen. Auch Informationsbroschüren und Flyer liegen im Naturschutzzentrum zum Mitnehmen bereit.

„Ich freue mich, dass die Wanderausstellung ab sofort im Kreis Bergstraße zu sehen ist und mit spannenden Zahlen, Daten und Fakten die Öffentlichkeit über den Wolf informiert. Mein Dank gilt der Abteilung „Ländlicher Raum“ der Kreisverwaltung für die Initiative und allen, die zum Gelingen dieser Ausstellung beitragen“, sagt der hauptamtliche Kreisbeigeordnete Matthias Schimpf, der bei der Eröffnung der Ausstellung Landrat Christian Engelhardt vertrat.

Die Mitarbeitenden der Abteilung „Ländlicher Raum“ sind unter anderem Ansprechpartner für den Weidetierschutz im Kreis Bergstraße, indem sie Fördergeldanträge für Präventivmaßnahmen vor Wölfen bearbeiten, um eine möglichst konfliktfreie Koexistenz von Weidetieren und Wölfen zu gewährleisten.

Über weitere Leistungen der Abteilung „Ländlicher Raum“ informiert die kreiseigene Homepage unter https://www.kreis-bergstrasse.de/unser-buergerservice/umwelt-abfall-energie/landwirtschaft/landwirtschaft-landschaftspflege-und-forst/.

Stets aktuelle Informationen über Wölfe in Hessen stellt das Wolfszentrum Hessen beim Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie bereit unter https://www.hlnug.de/themen/naturschutz/tiere-und-pflanzen/arten-melden/wolfszentrum.

Informationen zu weiteren Ausstellungen, Vorträge und Führungen im Naturschutzzentrum Bergstraße sind auf dessen Webseite abrufbar unter https://www.naturschutzzentrum-bergstrasse.de.

(Text: PM Kreis Bergstraße)