*Update* Nach versuchtem Tötungsdelikt in Neu-Isenburg: Unterbringungsbefehl angeordnet

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Symbolbild Polizeihubschrauber (Foto: Pixabay)

Update: Nach der Festnahme eines 35-Jährigen infolge eines gewalttätigen Übergriffs auf eine 29 Jahre alte Frau am Samstagnachmittag (2.) in Neu-Isenburg wurde gegen den tatverdächtigen Mann am gestrigen Sonntag (3.) zwischenzeitlich ein Unterbringungsbefehl erlassen.

Die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – sowie die Offenbacher Kripo werfen ihm vor, auf offener Straße mehrmals mit einem Messer auf die Frau eingewirkt und ihr schwere Verletzungen zugefügt zu haben. Die Frau überlebte, was wohl auch dem Umstand zu verdanken war, dass Zeugen, die auf das Tatgeschehen aufmerksam wurden, durch ihr schnelles und couragiertes Eingreifen die Flucht des Verdächtigen bewirkten und dadurch vermutlich noch Schlimmeres verhinderten. Der 35-Jährige konnte später durch Polizeibeamte in Dreieich gestellt und festgenommen werden. Die Ermittlungen gegen ihn werden nun wegen des Verdachts des versuchten Mordes geführt und dauern weiter an.

(Text: PM PP Südosthessen)

Originalmeldung: Nachdem eine 29 Jahre alte Frau am Samstagnachmittag (2.) bei einem gewalttätigen Angriff auf offener Straße in Neu-Isenburg schwer verletzt wurde, haben die Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und die Kriminalpolizei in Offenbach Ermittlungen wegen des Verdachts eines versuchten Tötungsdelikts eingeleitet.

Diese richten sich gegen einen 35-Jährigen, der später unter dringendem Tatverdacht durch die Beamten festgenommen werden konnte. Nach bisher vorliegenden Informationen soll der Mann gegen 15 Uhr in der Neuhöfer Straße vor einem Haus mehrfach mit einem Messer auf die 29-Jährige eingewirkt haben, wodurch sie schwerste Verletzungen erlitt und in ein Krankenhaus kam.

Der Verdächtige flüchtete zwischenzeitlich vom Tatort, konnte jedoch im Zuge intensiver Fahndungsmaßnahmen, bei denen auch ein Polizeihubschrauber zum Einsatz kam, am frühen Samstagabend durch Polizeibeamte vorläufig festgenommen werden. Er soll nun einem Haftrichter vorgeführt werden. Das Tatmotiv ist noch weitgehend unklar, die Ermittler gehen jedoch aufgrund der ersten Erkenntnisse von einer Beziehungstat aus.

Für die weiter andauernden Ermittlungen suchen die Beamten nun Zeugen, die gebeten werden, sich unter der Rufnummer 069/8098-1234 zu melden.

(Text: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Darmstadt – Zweigstelle Offenbach – und des Polizeipräsidiums Südosthessen)