Griesheim: Infos zur ambulanten medizinischen Versorgung

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Treffen im Rathaus (v.l.): Dr. Raj Kumar Choudhary, Dr. Iris Günther, Dr. Kerstin Keller, Stefanie Ondruch von der Stadtverwaltung, Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl, Peter H. Stephan, Misala Kalač und Dr. Mika Wenk. (Foto: Stadt Griesheim)

Die Griesheimer Hausärzte Dr. Iris Günther, Dr. Kerstin Keller, Dr. Mika Wenk, Dr. Raj Kumar Choudhary, Misala Kalač und Peter H. Stephan haben sich stellvertretend für weitere Griesheimer Mediziner mit Bürgermeister Geza Krebs-Wetzl im Rathaus getroffen, um mit ihm über aktuelle Themen zur ambulanten medizinischen Versorgung innerhalb des Stadtgebiets zu sprechen.

„Die Stadt Griesheim möchte eine flächendeckende, bedarfsgerechte und qualitativ hochwertige gesundheitliche sowie medizinische Versorgung für alle ihre Bürger unterstützen. Dies kann nur funktionieren, wenn das Zusammenwirken aller Beteiligten im Gesundheitswesen auf Augenhöhe erfolgt und ein verständnis- sowie respektvolles Miteinander gepflegt wird – von Patientenseite als auch von der medizinischen Seite. Der Stadtverwaltung ist es daher ein besonderes Anliegen, sich regelmäßig mit den Griesheimer Ärzten zu verschiedenen Themen auszutauschen“, betont Bürgermeister Krebs-Wetzl.

Aus Griesheimer Medizinersicht ist die auf politischen Beschlüssen im Bundesgesundheitswesen basierende Berichterstattung zu komplexen ambulanten Versorgungsthemen, wie Ärztemangel, Budgetierung, Medikamentenregress, Nachwuchssorgen oder Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) und deren operative Auswirkung auf Länder- und Kommunenebene für viele Menschen nur schwer verständlich und kann zu gesellschaftlichen Herausforderungen und zu Missverständnissen führen.

„Häufig werden wichtige Informationen gar nicht oder in einem anderen Kontext kommuniziert. Unser Anliegen ist es, durch eine leicht verständliche und offene Darstellung unseres praktischen Alltages und den täglichen bürokratischen Herausforderungen ein realistisches Bild der Hausarzt-Arbeit in Griesheim abzugeben und die Bürger darüber zu informieren, wie es um die ärztliche Versorgung bestellt ist“, sagt Dr. Iris Günther.

Die Gruppe von Griesheimer Hausärzten möchte in den nächsten Monaten mit Unterstützung von regionalen Medien, wie beispielsweise dem Griesheimer Anzeiger, dem Darmstädter Echo oder dem Hörfunk nun Aufklärungsarbeit für die Bürger leisten und kontinuierlich mit themenspezifischen Beiträgen grundlegende Einblicke in die Struktur der ambulanten Gesundheitsversorgung sowie den bürokratischen Abläufen geben.

(Text: PM Stadt Griesheim)