Streik bei der Bahn: Nahverkehr in Frankfurt fährt wie gewohnt

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Die S-Bahn S6 (Foto: Stefan Maurer)

S-Bahnen und Regionalbahnen voraussichtlich eingeschränkt: In Frankfurt viele gute Alternativen

Und nun wieder anders herum: Im Tarifkonflikt mit der Deutschen Bahn (DB) hat jetzt die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ihre Mitglieder erneut zum bundesweiten Ausstand aufgerufen. Der Personenverkehr soll ab morgigen Donnerstag, 7. März, um 2 Uhr bestreikt werden. Das Streikende ist für den darauffolgenden Freitag, 8. März, um 13 Uhr vorgesehen. Von den Arbeitsniederlegungen werden absehbar auch wieder Regionalzüge und S-Bahnen im RMV-Gebiet betroffen sein.

Und wie bei den vorhergehenden GDL-Ausständen werden die U-Bahnen und Straßenbahnen der VGF, die vergangene Woche noch bestreikt wurden, sowie die von mehreren Busunternehmen betriebenen Buslinien in Frankfurt am Main voraussichtlich nicht betroffen sein und daher fahren. Sie können, so die städtische Nahverkehrsgesellschaft traffiQ, die S-Bahnen sicher nicht ersetzen, aber im dicht gestrickten Frankfurter Nahverkehrsnetz vielfach als Alternative weiterhelfen. Auch die Regionalbusse, die nach Frankfurt hineinfahren, sind erfahrungsgemäß „auf Linie“.

Weitere unangekündigte Streiks zu erwarten – Stets aktuell informieren!

traffiQ und VGF empfehlen ihren Fahrgästen, sich auch für die kommenden Tage und Wochen möglichst kurz vor Fahrtantritt noch einmal aktuelle Informationen einzuholen. Man erhält sie über die Radiosender, am RMV-Servicetelefon unter 069/24248024, das rund um die Uhr erreichbar ist, über die App RMVGo, im Internet auf rmv-frankfurt.de und in den sozialen Medien. Denn die Gewerkschaft hat angekündigt, ohne Vorankündigung zu weiteren Streiks aufzurufen.

(Text: VGF)