Flüchtlingssituation: TV-Reportage des ZDF in Lorsch

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(Symbolfoto: kalhh auf Pixabay)

„Gemeinden unter Druck – Wohin mit den Flüchtlingen“

Bereits seit mehreren Jahren sind die Herausforderungen in den Städten und Gemeinden groß. Die Zahl der Geflüchteten ist weiter konstant hoch. Nicht nur aus den afrikanischen Ländern sind Menschen auf der Suche nach einem sicheren Zufluchtsort, sondern auch aus Ländern wie Syrien oder Afghanistan und seit 2022 auch viele Menschen aus der Ukraine.

Für eine Dokumentation des ZDFs war im Januar ein Reportageteam mit dem hauptamtlichen Kreisbeigeordneten Matthias Schimpf unterwegs, als sich dieser über die Lorscher Situation zur Unterbringung von Flüchtlingen und Schaffung von Kita-Plätzen beim zuständigen Fachbereichsleiter Ralf Kleisinger informierte. Die Dokumentation trägt den Namen „Gemeinden unter Druck – Wohin mit den Flüchtlingen“. Die TV-Ausstrahlung ist am 10. März um 18 Uhr im ZDF zu sehen. Neben der Situation der Geflüchteten in Lorsch, wird auch die Situation im Kreis Bergstraße näher beleuchtet.

Vor allem die Unterbringung der Geflüchteten wird zunehmend zum Problem. Aber auch Integrationsmaßnahmen gehören zu den täglichen Aufgaben der Kommunen. Denn es müssen unter anderem ausreichend Kita-Plätze zur Verfügung stehen und Angebote für Sprachkurse organisiert werden. Eine „Mammutaufgabe“ für jede Kommune, aber auch für ihre Bürger*innen. „Die Unterbringung und Integration von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Stadt und Bürgerschaft sind hier gemeinsam gefordert, den Herausforderungen zu begegnen und Lösungen zu suchen, wie die Bewältigung dieser Aufgabe gelingen kann“, erläutert Bürgermeister Christian Schönung die aktuelle Situation.

(Text: PM Stadt Lorsch)