Zwiebelmarkt in Griesheim: Barrierefreiheit auf dem Festgelände

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In Sachen Barrierefreiheit waren gemeinsam unterwegs (v.l.): Heike Maschke, Corina Landau, Walter Kolb, Doris Groß und ihre Begleitung Matthias Hoss. (Foto: Stadt Griesheim)

Die Behindertenbeauftragte der Stadt Griesheim, Heike Maschke, möchte Besuche von städtischen Festen für Menschen mit Behinderungen und Mobilitätseinschränkungen künftig attraktiver und einladender gestalten. In Vorbereitung für den diesjährigen Zwiebelmarkt (27. bis 30. September) haben sich im Februar daher die Behindertenbeauftragte, Zwiebelmarkt-Mitorganisatorin Corina Landau und Marktmeister Walter Kolb mit der betroffenen Griesheimerin Doris Groß getroffen, um mit ihr einen Rundgang über das Festgelände zu machen.

„Überall wo Menschen sich begegnen, treffen unterschiedliche Bedürfnisse aufeinander. Damit Veranstaltungen auch für Personen mit Handicap zu einem gelungenen Erlebnis werden können, ist es wichtig, dass diese möglichst barrierefrei gestaltet sind. Dabei bietet Barrierefreiheit nicht nur für Menschen mit Behinderungen Mehrwerte, sondern ist durchaus gewinnbringend für alle. Denn Rampen erleichtern beispielsweise auch die Fortbewegung mit dem Kinderwagen oder der Gehilfe“, sagt Heike Maschke.

Beim Rundgang über das Zwiebelmarkt-Festgelände hat Doris Groß den städtischen Mitarbeiterinnen von ihren bisher gemachten Erfahrungen berichtet und auf verschiedene Barrieren für eingeschränkte Besucherinnen und Besucher hingewiesen. Dabei wurden mögliche praktikable Lösungen erörtert, die beim Fest im Herbst direkt umgesetzt werden sollen:

„Wir werden darauf achten, einen barrierefreien Zugang zu den Plätzen und Ständen des Festgeländes zu ermöglichen. Auch dürfen vorhandene Blindenleitsysteme nicht einfach zugestellt werden. Zudem wird es neben den Toilettenwagen eine zusätzliche barrierefreie Toilette geben. Und auf dem Rathausplatz im Weindorf wird ein Tisch aufgestellt sein, der auch für Rollstuhlfahrer geeignet ist. Für Standbetreiber erarbeitet die Stadtverwaltung derzeit noch eine Checkliste mit Tipps für mehr Barrierefreiheit“, so Corina Landau.

Ziel dieser ersten Maßnahmen ist es, dass die Betreiber der Feststände und -zelte für die unterschiedlichen Bedürfnisse von Menschen mit Einschränkungen sensibilisiert werden. Es soll ein Bewusstsein für Barrieren geschaffen werden, denen Menschen mit Behinderungen bei Veranstaltungen häufig begegnen.

Mehr Informationen zum Thema „Barrierefreies Griesheim“ gibt es auf der städtischen Homepage hier: www.griesheim.de/unsere-stadt/barrierefreiheit/.

Kontakt: Stadt Griesheim, Behindertenbeauftragte Heike Maschke, Telefon: 0 61 55 / 701-105, E-Mail: heike_maschke@griesheim.de.

(Text: PM Stadt Griesheim)