Dieselkraftstoff im Schiersteiner Hafenbecken

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Wasserschutzpolizei
Symbolbild Wasserschutzpolizei (Foto: Pixabay)

Am Dienstagnachmittag (12.) waren Polizei und Feuerwehr aufgrund einer Gewässerverunreinigung im Bereich des Schiersteiner Hafens im Einsatz.

Gegen 13.10 Uhr wurde gemeldet, dass im Hafenbecken offenbar Kraftstoff ins Wasser gelangt war. Vor Ort stellten die Einsatzkräfte starken Dieselgeruch sowie eine Verunreinigung auf einer Fläche von etwa 500m auf 70m fest, die sich von einer Steganlage im Bereich der Dieter-Horschler-Promenade bis zur Slipanlage im Ostteil des Hafens zog.

Die Feuerwehr ergriff daraufhin entsprechende Maßnahmen zur Eingrenzung und Beseitigung des die Wasseroberfläche bedeckenden Kraftstoffs. Auch Vertreter der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes sowie des Umweltsamts Wiesbaden begaben sich vor Ort, um sich ein Bild der Verunreinigung zu machen und Maßnahmen in eigener Zuständigkeit zu veranlassen.

Eine Streife der Wasserschutzpolizeistation Wiesbaden konnte vor Ort den mutmaßlichen Verursacher ermitteln. Ein am Steg anliegendes Sportboot hatte den Dieselkraftstoff augenscheinlich verloren. Wie genau es hierzu kam, ist aktuell noch Gegenstand der Ermittlungen. Erste Erkenntnisse deuten darauf hin, dass der Kraftstoff ausgetreten war, während der Bootseigner Arbeiten am Boot vornahm. Gegen ihn wurde ein entsprechendes Ermittlungsverfahren wegen Verdachts einer Umweltstraftat eingeleitet.

(Text: PM Hessisches Polizeipräsidium Einsatz)