Teilnehmer des Mainova Frankfurt Marathon laufen auch im Jubiläumsjahr wieder für den guten Zweck

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„Mission 100.000“ geglückt: Spendensumme in Höhe von 25.609,32 Euro für das Projekt „Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes Hessen. (Foto: Mainova Frankfurt Marathon)

Anlässlich des 40. Jubiläums des Mainova Frankfurt Marathon hatten sich motion events als Marathonveranstalter und der Arbeiter-Samariter-Bund Landesverband Hessen e.V. ein großes Ziel gesetzt: Die „Mission 100.000“.

Angefacht durch das große gemeinsame Ziel haben sich die Partner im siebten Jahr der Zusammenarbeit besonders viele Spendenmöglichkeiten überlegt, um sowohl die Teilnehmenden als auch deren Angehörige und Zuschauer auf das Spendenprojekt aufmerksam zu machen. Während des Frankfurter Lauffestivals am letzten Oktoberwochenende und rund um dieses Event ist die stolze Summe von 25.609,32 Euro an Spenden für das Projekt „Der Wünschewagen – letzte Wünschewagen“ des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) zugunsten des Wünschewagens Rhein-Main erlöst worden.

Bereits seit 2017 besteht die Kooperation zwischen dem Mainova Frankfurt Marathon und dem ASB. Seitdem wurden unter den Teilnehmern und Zuschauern Spenden in Höhe von mehr als 80.000 Euro für den ASB Wünschewagen Rhein-Main gesammelt. Mit der Jubiläumsveranstaltung am letzten Oktoberwochenende konnte dank vielfältiger Spendenmöglichkeiten die Schallmauer von 100.000 Euro geknackt und das beste Einzelergebnis seit Bestehen der Partnerschaft erzielt werden.

Der größte Anteil der Spendensumme wurde erlöst, weil zahlreiche Teilnehmer das große Spendentor, das bei Kilometer 7,5 und 39 steht, durchquerten und somit je Durchlauf 4 Euro gespendet haben. Darüber hinaus gab es einige weitere Spendenmöglichkeiten. Viele entschieden sich dafür, das Pfand, das für den Chip zur Zeiterfassung erhoben wird, zu spenden.

Charity-Staffeln wählten eine höhere Startgebühr zugunsten des Charityporjekts und gingen mit einem exklusiven Startnummern-Designs an den Start, welches sie als Charity-Staffel kennzeichnete. Dafür gab es nicht nur das bezaubernde Gefühl, etwas Gutes getan zu haben, sondern auch ein kleines Geschenk am Messestand des ASB und beim Zieleinlauf eine besondere Hervorhebung auf den Bildschirmen in der Festhalle.

Das Charity-Armband „Wishlet“ sah man am Rennwochenende an vielen Handgelenken. Auch der neue Charity-Schlüsselanhänger sorgte am Merchandisingstand für große Nachfrage.

Dazu sammelten rund um die Hauptwache Mitarbeiter des Marathon Partners All Nippon Airways (ANA) fleißig Spenden bei Zuschauern.

Ein besonderer Hingucker auf der Marathonmesse marathonmall waren in diesem Jahr die Arbeiten des Grafikers und Illustrators Jan Paul Müller. Der Offenbacher Künstler hat neben einem XXL-Jubiläums-Kunstwerk, das dort live entstand, auch HOKA-Laufschuhe veredelt sowie Poster und Siebdrucke gestaltet. Die Erlöse kamen anteilig dem Charityprojekt zugute.

Renndirektor Jo Schindler übergab den Spendenscheck am Montag in der Landesgeschäftsstelle des langjährigen Charitypartners. Jo Schindler: „Es war für uns fantastisch zu sehen, dass unser ambitioniertes Spendenziel bei den Läufern und Zuschauern angekommen ist und diese es mit ihrer Spendenbereitschaft nicht nur realisiert, sondern sogar deutlich übertroffen haben. Dies zeigt uns, welche integrative Kraft der Sport in unserer Gesellschaft hat.“

Matz Mattern, Landesgeschäftsführer des ASB Hessen: „Es ist wirklich großartig, dass der Wünschewagen des ASB Hessen von den Läuferinnen und Läufern des Mainova Frankfurt Marathons, der gesamten Lauf-Community und zahlreicher Partnerinnen und Partnern so viel Zuspruch erfährt. Das ist vor allem auf das mehr als beeindruckende Engagement von Jo Schindler und seinem tollen Team vom Mainova Frankfurt Marathon zu verdanken, die den ASB Wünschewagen Rhein-Main seit vielen Jahren mit Leidenschaft und Herzlichkeit unterstützen. Dafür möchte ich mich im Namen des ASB Hessen ganz herzlich bedanken. Diese Unterstützung ist unbezahlbar.“

Das ausschließlich spendenfinanzierte und von ehrenamtlichen Kräften getragene Projekt „Wünschewagen“ erfüllt in Hessen seit 2017 letzte Herzenswünsche. Wenn das Leben sich dem Ende zuneigt, treten oftmals unerfüllte Wünsche in den Vordergrund. Doch gerade schwerstkranke Menschen sind häufig nicht mehr in der Lage, sich auf den Weg zu machen, um Versäumtes nachzuholen, noch einmal wichtige Menschen wiederzusehen.

Genau hier setzt der ASB mit seinem Engagement an und bringt seine Fahrgäste in einem eigens für diesen Zweck gebautes Fahrzeug zu ihren letzten Sehnsuchtsorten. Unlängst ist beispielsweise eine ältere, an Krebs erkrankte Dame zur Taufe ihrer Enkeltochter gefahren worden. „Wir freuen uns zu helfen, dass viel Gutes für Schwerstkranke und ihre Angehörigen getan werden kann“, sagt Renndirektor Schindler.

Wer das Charityprojekt des Mainova Frankfurt Marathon unterstützen möchte, hat auch weiterhin die Möglichkeit dies zu tun. Im Online-Shop der Veranstaltung unter www.frankfurt-marathon.com stehen neben den restlichen Stücken des Offenbacher Künstlers Jan Paul Müller auch das Charity-Armband „Wishlet“ oder der Charity-Schlüsselanhänger zum Verkauf bereit.

Weiter Informationen zur Partnerschaft des Mainova Frankfurt Marathon und des ASB Wünschewagen hier: https://www.frankfurt-marathon.com/charity/

Informationen zum ASB Wünschewagen unter:www.wuenschewagen.de, eine direkte Spendenmöglichkeit unter www.asb-hessen.de/wuenschewagenRheinMain

(Text: PM / Foto: Mainova Frankfurt Marathon)