Zentrales Bürgeramt an der Frankfurter Zeil wiedereröffnet

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Christoph Rosenbaum, Prof. Alfred Jacoby, Stadträtin O‘Sullivan, Lisa Rühmann, Leiterin des Bürgeramts, Statistik und Wahlen, Daniel Schenke, Monika Finger und Orlen Ramzoti. (Foto: Stadt Frankfurt am Main)

Stadträtin O‘Sullivan weiht den erweiterten und modernisierten Standort ein

Nach gut zwei Jahren ist das Zentrale Bürgeramt nach umfassenden Erweiterungs- und Modernisierungsarbeiten zurück an der Zeil 3 in Frankfurt.

„Ich freue mich, dass das bei den Bürgerinnen und Bürgern sehr beliebte Zentrale Bürgeramt nun in zeitgemäßen und vergrößerten Flächen seine Dienstleistungen anbieten kann“, sagte die zuständige Stadträtin Eileen O‘Sullivan bei der Wiedereröffnung des Standortes. Ihr besonderer Dank gilt den Architekten Prof. Alfred Jacoby, Monika Finger und Daniel Schenke sowie dem Bauleiter Klaus Bitzer. Darüber hinaus den beteiligten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bürgeramtes, Statistik und Wahlen und dem Amt für Bau und Immobilien. Die gute Zusammenarbeit ermöglichte überhaupt erst die Erweiterung in verhältnismäßig kurzer Zeit. Vor dem Hintergrund der weltweiten Bau- und Rohstoffkrise war dies keine Selbstverständlichkeit.

Die Flächen des Zentralen Bürgeramtes in der Zeil 3 waren zu knapp geworden. Der Bedienbereich war regelmäßig überfüllt, der Arbeitsschutz konnte nicht mehr umfassend eingehalten werden.

1.000 Quadratmeter hinzugewonnen

Durch eine Aufstockung der innen- und außenliegenden Atrien konnte ein weiteres Stockwerk für die Publikumsbedienung geschaffen und damit etwa 1000 Quadratmeter hinzugewonnen werden. Das Ergebnis: 52 Bedien-Arbeitsplätze statt bisher 39. Bei den Zugängen und Sanitäranlagen wurde zudem besonders auf Barrierefreiheit Wert gelegt. Der Eingangsbereich des Gebäudes wurde entzerrt und der Informationsbereich sowie der Schnellbedienbereich funktional gestaltet.

In einem separaten Raum wird in wenigen Monaten eine Dokumentenausgabebox Platz finden. Das ermöglicht die Abholung von Reisepässen und Personalausweisen außerhalb der Öffnungszeiten als Alternative zur Passausgabe.

Perspektivisch sollen die Möglichkeiten zur Nutzung von Selbstbedienungsterminals erweitert werden. Bereits jetzt können an Selbstbedienungsterminals Lichtbild und Fingerabdruck für den Personalausweis und Reisepass selbständig aufgenommen werden.

Letzte Restarbeiten finden noch im laufenden Betrieb statt. Lediglich die Außenanlage wird noch einige Monate bis zur Fertigstellung in Anspruch nehmen. Dies wird den Dienstbetrieb jedoch nicht beeinträchtigen.

Grundlage für die Sanierung des Standortes war das von der Stadtverordnetenversammlung im Jahr 2018 beschlossene Konzept „Bürgerservice stärken, Bürgernähe sichern“.

„Die Bevölkerung in Frankfurt wächst. Seit 2015, als die Erweiterungsplanungen begannen, um über 40.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Insofern war es richtig, die Erweiterung des Standortes anzugehen“, sagt die Stadträtin.

Im Jahr 2023 besuchten 150.000 Frankfurterinnen und Frankfurter das Zentrale Bürgeramt an seinem Interimsstandort. Das entspricht einem Mittel von rund 600 Besucherinnen und Besuchern täglich. „Wir hoffen, dass die Attraktivität des neuen Zentralen Bürgeramtes auch zu einer Entlastung sehr überlaufener anderer Standorte, ganz besonders den Bürgerämtern in Sachsenhausen und Dornbusch, beitragen wird“, erklärt O’Sullivan. So könnten noch mehr Frankfurterinnen und Frankfurter profitieren.

Das Bürgeramt Frankfurt bietet ein breites und vielfältiges Dienstleitungsangebot an: Mehr als 20 verschiedene Dienstleistungen werden von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erbracht. Darunter vor allem Pässe, Personalausweise und Meldeangelegenheiten als zuständige Fachbehörde sowie weitere Angebote wie Führungszeugnisse oder Führerscheine.

Visitenkarte der Frankfurter Stadtverwaltung

„Die Bürgerämter bilden die Anlaufstelle aller Frankfurterinnen und Frankfurter und die Visitenkarte der Frankfurter Stadtverwaltung. Mehrmals im Leben besucht jede Frankfurterin beziehungsweise jeder Frankfurter diese Behörde. Umso wichtiger ist mir eine zeitgemäße und adäquate Ausstattung“, betont O`Sullivan. Im wiedereröffneten Zentralen Bürgeramt wurden daher viele Möbel und viel technische Ausstattung erneuert.

Vor diesem Hintergrund werde derzeit auch eine Modernisierung der Standorte in Sachsenhausen und Bergen-Enkheim überprüft. In anderen Standorten, wie im Nordwestzentrum und Nieder-Eschbach, sind die Modernisierungen bereits abgeschlossen.

Zugleich wirbt O`Sullivan für Dienstleistungen, die auch online erbracht werden können. Hierzu gehören Meldebescheinigungen und Melderegisterauskünfte. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben können Ausweise und Pässe nur vor Ort beantragt werden. „Von daher wird die persönliche Bedienung auch erst einmal weiterhin eine große Rolle spielen“, erläutert O‘Sullivan.

Termine für den Besuch des Zentralen Bürgeramtes können ab sofort online unter frankfurt.de/buergeramt_termineInternal Link oder telefonisch über die Behördennummer 115Internal Link vereinbart werden.

Der Ausweichstandort des Zentralen Bürgeramtes in der Lange Straße 25-27 wurde wieder geschlossen.

(Text: PM Stadt Frankfurt)