Frankfurt: Mai wird zum Europamonat

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Stadträtin Eileen O'Sullivan und OB Mike Josef präsentieren das Plakat zur Europawahl 2024. (Foto: Jan Hassenpflug)

Oberbürgermeister Josef und Stadträtin O’Sullivan möchten die Europäische Union mehr ins Bewusstsein der Frankfurterinnen und Frankfurter rücken

Am Sonntag, 9. Juni, steht die Wahl zum 10. Europäischen Parlament an. Ein guter Anlass, um sich im Vorfeld näher mit der Europäischen Union auseinanderzusetzen, finden Oberbürgermeister Mike Josef und die für EU-Angelegenheiten zuständige Dezernentin Eileen O’Sullivan.

Oberbürgermeister Josef sagt: „Neben Brüssel und Straßburg ist Frankfurt am Main die dritte bedeutende Europa-Stadt. Mit der Ansiedlung der neuen Geldwäschebekämpfungsbehörde der Europäischen Union, AMLA (Anti Money Laundering Authority) in unserer Stadt haben wir unsere Rolle in der EU weiter ausgebaut. Umso wichtiger ist es, dass Frankfurt die Europäische Union und ihre Bürgerinnen und Bürger stärkt. Als Geburtsstadt der deutschen Demokratie ist es unsere Aufgabe, die Demokratie mitzugestalten und eine Vielzahl von europäischen Initiativen zu fördern. Insbesondere mit Blick auf die anstehende Europawahl muss die Demokratie in Europa gestärkt werden. Die Stadt Frankfurt hat daher ihre Anstrengungen verdoppelt, Projekte initiiert und viele zivilgesellschaftliche Initiativen unterstützt, die im Vorfeld der Europawahl stattfinden. Deshalb möchten wir den Europamonat ausrufen. Der gesamte Monat Mai steht in Frankfurt im Zeichen Europas.“

Traditionelles Europafest am 9. Mai

Das traditionelle Europafest am Europatag, Donnerstag, 9. Mai, bildet den Auftakt für eine Vielzahl an Veranstaltungen und Formaten, die zum Mitmachen anregen und ein tieferes Verständnis der Bedeutung Europas für unseren Alltag vermitteln.

Die für Internationales zuständige Dezernentin O’Sullivan sagt hierzu: „Frankfurt ist Europastadt, weil sie im Herzen von Europa liegt, eine Gesellschaft, die in Vielfalt friedlich zusammenlebt, hervorgebracht hat, und sich mitunter auch deshalb hier immer mehr Europäische Institutionen ansiedeln. Mir ist es in meiner Funktion als Europa-Dezernentin, aber auch als Demokratin, die mit Besorgnis die seit geraumer Zeit steigende Europaskepsis beobachtet, ein besonderes Anliegen, die Europäische Union für alle Bürgerinnen und Bürger greifbar zu machen. Als Politik stehen wir in der Verantwortung, die häufig ferne Welt Brüssels unseren Bürgerinnen und Bürgern nahezubringen und die Vorteile und Wirkungsweisen der EU aufzuzeigen. Denn mit Blick auf die multiplen Krisen, wie die Klimakrise, den Krieg in der Ukraine und dem Rechtsruck in der EU muss Nutzen und die Wirksamkeit unserer Union auch vor Ort eine Rolle spielen. Die in meinem Dezernat angesiedelte Stabsstelle für EU-Angelegenheiten hat deshalb diverse, bürgernahe Veranstaltungen organisiert.“

Besonders zu erwähnen sei das Europafest am 9. Mai, das auf dem Römerberg stattfinden wird. Aber auch interessante Lesungen, Podiumsdiskussionen und vieles mehr stünden auf dem Programm, erklärt O’Sullivan.

Nicht nur die Stadt Frankfurt am Main, sondern auch zahlreiche Netzwerkpartner des städtischen EU-Netzwerkes bieten Veranstaltungen zum Thema EU an.

Europamonat Mai steht im Zeichen der Demokratieförderung

Der Europamonat Mai steht im Zeichen der Demokratieförderung und insbesondere der Jugendbeteiligung. Die Stadt Frankfurt hat die Entwicklung der Europäischen Union von Anfang an eng mitbegleitet und ihre internationalen Beziehungen schon früh genutzt, um kommunale Themen voranzutreiben.

Oberbürgermeister und Stadträtin sind sich einig: „Das Programm ist bunt und vielfältig. Eben wie Europa selbst.“ Die unterschiedlichen Amtssprachen, gelebten Kulturen und Traditionen seien nur ein paar Beispiele dafür. „Wir können viel voneinander lernen. Im internationalen Austausch eröffnen sich neue Perspektiven und Lösungen für die Herausforderungen unserer Zeit. Deshalb freuen wir uns besonders auf die vielen Mitmachformate und Projekte für Jugendliche. Wir laden alle Bürgerinnen und Bürger ein, an den öffentlichen Veranstaltungen im Europamonat Mai teilzunehmen!“

Wichtig sei – so die beiden – dass bereits in der Kommune ein möglichst umfassendes Verständnis für die Europäische Union geschaffen werde. „Denn wir brauchen ein Europa, das geeint und mit Entschlossenheit auch angesichts der globalpolitischen Veränderungen handelt.“ Dies könne aber nur erreicht werden, wenn die europäischen Werte Pluralismus, Toleranz, Gerechtigkeit, Solidarität, Nichtdiskriminierung und Gleichheit auch überall gelebt würden, trotz aller Unterschiede.

Sämtliche Veranstaltungen und Termine im Europamonat Mai sind auf dem Stadtportal online unter Europamonat Mai 2024 zu finden.

Informationen zur Europawahl in Frankfurt sind unter frankfurt.de/europawahl abrufbar.

(Text: PM Stadt Frankfurt)