Iftar-Empfang der Stadt Offenbach

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Die Teilnehmenden des diesjährigen Iftar-Empfangs. (Foto: Stadt Offenbach / georg-foto, offenbach)

Integrationsdezernent Martin Wilhelm und der Vorsitzende des Ausländerbeirats Offenbach, Abdelkader Rafoud, luden kürzlich zum fünften Empfang der islamischen Gemeinden im Café des Frieda-Rudolph-Hauses am Rand des Büsingparks ein.

Martin Wilhelm begrüßte die anwesenden Gäste und freute sich über die rege Teilnahme am Iftar-Empfang. Im Zeichen des gemeinsamen Austausches und der Vielfalt der Religionen wurde der Teilnehmerkreis um Vertreter anderer Religionen beispielsweise der christlichen und jüdischen Religion erweitert: „Gerade in dieser Zeit sollten wir uns bewusstmachen, wie wichtig es ist, für ein friedliches Miteinander einzustehen. Mit Toleranz, Respekt und gegenseitigem Verständnis setzen wir uns alle für einen verantwortungsvollen Umgang miteinander ein“, sagte Wilhelm.

Im Namen der Stadt bedankte sich Integrationsdezernent Wilhelm bei den Religionsgemeinschaften für ihre ehrenamtliche Unterstützung bei der Versorgung von Zuwandernden und Geflüchteten: „Ihre ehrenamtlichen Tätigkeiten sind für den gesellschaftlichen Zusammenhalt von unschätzbarem Wert.“

Ebenfalls betonte der Vorsitzende des Ausländerbeirats Offenbach, Abdelkader Rafoud, die „hervorragende Integrationsarbeit“ der Religionsgemeinschaften, die „eine Bereicherung für Offenbach ist“. „Der Begriff Iftar sollte in den deutschen Sprachgebrauch aufgenommen werden. In Offenbach ist er inzwischen schon bei jedem bekannt. Vor einigen Jahren hätte ich ihn noch erklären müssen. Das ist ein großer Fortschritt“, sagte Rafoud.

Offenbach ist eine Stadt, die schon immer Zugewanderten, ob sie aus religiösen oder ökonomischen Gründen nach Offenbach kamen, einen Platz zum Leben anbot und die von deren Zuwanderung profitiert hat. In diesem Sinne berichtete Martin Wilhelm über die Teilnahme der Stadt an einer Studie vom Deutschen Institut für Urbanistik. „Als Ankunftsstadt von Zuwanderung in das Rhein Main Gebiet wurde die Stadt Offenbach als eine von zwölf Kommunen bundesweit ausgesucht. Die Besonderheiten Offenbachs sollen herausgearbeitet und für das Bundesgebiet aufgearbeitet werden“, so Wilhelm.

Außerdem stellte Integrationsdezernent Wilhelm das neue WIR-Vielfaltszentrum und die Antidiskriminierungsbeauftragte vor. Das Ziel des WIR-Vielfaltszentrums ist die Umsetzung einer zukunftsorientierten Integrationspolitik. In Offenbach arbeiten die drei Koordinatorinnen Tavier Fairburn, Simone Lechner und Yasemin Özer im Referat Integration an der Umsetzung der Programmschwerpunkte. Sie fördern gesellschaftliche Teilhabe, Vielfalt und Integration in Offenbach. Frau Adiam Zerisenai ist seit dem 1. März die Antidiskriminierungsbeauftrage in Offenbach. Die neu eingerichtete zentrale Anlaufstelle ist für Bürgerinnen und Bürger sowie für die Stadtverwaltungsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Offenbach essenziell.

Im Anschluss hatten die Teilnehmenden die Möglichkeit, sich in der Runde vorzustellen und über ihre Gemeinde zu berichten. Nach Sonnenuntergang wurde dann das Fastenbrechen mit einem gemeinsamen Essen und Austausch veranstaltet.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer des diesjährigen Empfangs

Martin Wilhelm, Integrationsdezernent

Abdelkader Rafoud, Vorsitzender Ausländerbeirat

Stephan Färber, Stadtverordnetenvorsteher

Waltraud Schäfer, Amtsleitung Stadtverordnetenversammlung, Ausländerbeirat

Oliver Beckmann, Amtsleitung Sozialamt

Luigi Masala, Integrationsbeauftragter

Yasemin Özer, WIR Koordinatorin Vielfaltszentrum

Tavier Fairburn, WIR Koordinatorin Vielfaltszentrum

Hüsamettin Eryilmaz, E43 – Migrationsbeauftragter, Polizei Südosthessen

Adiam Zerisenai, Antidiskriminierungsbeauftragte

Vertreter und Vertreterin Islamische Gemeinde Mevlana Moschee

Vertreter und Vertreterin Ahmadiyya Muslim Jamaat e.V.,

Vertreter Offenbacher Bildungs- und Kulturverein

Vertreter Marokkanisch Islamisches Kulturzentrum

Vertreter Bosnisches Kulturzentrum Offenbach a.M. e.V.

Vertreter Bosniakische Kulturgemeinschaft Offenbach „Sandzak“

Vertreter DITIB Türkisch Islamische Kultur Gemeinde zu Offenbach e.V.

Vertreter Al Falah Moschee – Deutsch-Islamischer-Kulturverein Dar-Ul-Flah e.V.

Vertreter Arabisch Deutscher Kulturverein Offenbach e.V.

Vertreter Somalischer Kulturverein e.V

Vertreter Bürgerforum Firdeus e.V.

Vertreter Zentralrat der Marokkaner in Deutschland

Vertreter Pakistanische Gemeinde Einheit des Islam e.V.

Vertreter Medina Moschee

Cheikh Ibrahim aus Marokko und Cheikh Ahmed aus Ägypten

Vertreterin Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach

Vertreter Jüdische Gemeinde Offenbach

(Text: PM Stadt Offenbach)