Ein neuer Look für das Limesportal in Glashütten

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Glashüttens Bürgermeister Thomas Ciesielski (l.) und Dr. Joachim-Dietrich Reinking, Geschäftsführer der Limeserlebnispfad gGmbH. (Foto: Hochtaunuskreis)

Das Limesportal am Dornsweg in Glashütten ist der Einstieg für viele Wanderer, die den einstigen Grenzverlauf zwischen dem Römischen Weltreich und dem freien Germanien erkunden wollen. Auf mehr als 30 Kilometer führt der Limeserlebnispfad quer durch den Hochtaunuskreis: entlang des Limes mit seinen Steinfundamenten von Kastellen und Wachttürmen, dem meist deutlich sichtbaren Wall und Graben sowie zahlreichen Infotafeln mit Wissenswertem zur römischen Grenzanlage. „Das Limesportal gibt den Wanderern einen Überblick auf das, was sie auf der sogenannten Königsstrecke des Limes erwartet. Denn nirgends tritt die 1800 Jahre alte und über 500 Kilometer lange Grenzanlage jedermann so deutlich vor Augen wie hier im Taunus“, sagt Landrat Ulrich Krebs, der auch Aufsichtsratsvorsitzender der Limeserlebnispfad gGmbH ist. Die Gesellschaft wurde im Zuge der Ernennung des Obergermanisch-raetischen Limes zum Unesco-Welterbe gegründet. Sie hat sich das Ziel gesetzt, in der Bevölkerung ein erhöhtes Bewusstsein für die Bedeutung des Limes zu schaffen. Daher hat die Limeserlebnispfad gGmbH seinerzeit das Limesportal errichten lassen und es jetzt neu gestaltet.

„Die Neugestaltung war notwendig geworden, weil die großen Infotafeln im Portal verblasst beziehungsweise durch Vandalismus beschädigt waren“, berichtet Dr. Joachim-Dietrich Reinking, Geschäftsführer der Limeserlebnispfad gGmbH. Dazu wurde die unschöne und mit Graffiti verschmutzte Bretterfassade ersetzt. Stattdessen sind nun die Wappen der Gemeinde Glashütten und des Hochtaunuskreises sowie ein stilisierter Limesturm, mit dem der Wanderweg ausgezeichnet ist, auf der Fassade zu sehen. Das gesamte Portal wirkt nun deutlich heller und freundlicher.

Glashüttens Bürgermeister Thomas Ciesielski freut sich, dass das Limesportal nun eine deutliche Aufwertung erfahren hat. „Der Limes ist ein bedeutsames Zeugnis der Geschichte, das beim Wandern auf dem Limeserlebnispfad im wahrsten und besten Sinne des Wortes erlebbar wird. Er ist zweifelsfrei eine kulturelle und touristische Bereicherung für Glashütten.“

Geht es nach Dr. Joachim-Dietrich Reinking wird der Limeserlebnispfad in Zukunft noch weiter aufgewertet. So soll beispielsweise den Wanderern der genaue Trassenverlauf des Grenzwalls durch Stelen noch plastischer vor Augen geführt werden.

Der Limeserlebnispfad gGmbH gehören als Gesellschafter der Hochtaunuskreis sowie die Limes-Anrainerkommunen Bad Homburg, Oberursel, Friedrichsdorf, Wehrheim, Schmitten und Glashütten an. In der Vergangenheit hat die Limeserlebnispfad gGmbH übrigens auch den Spielplatz auf dem Großen Feldberg, der seitdem den Namen Limes-Spielplatz trägt, deutlich erweitern lassen.

(Text: PM Hochtaunuskreis)