„Boom!“: Das größte Design-Festival Hessens kommt wieder nach Bad Homburg

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Das Veranstaltungsteam des Stadtmarketings Bad Homburg verwandelt gemeinsam mit der Designerin „AnneSvea“ (alias Anne Heisig) und der Kur- und Kongreß-GmbH die Innenstadt vom Kurhaus über die Louisenstraße bis hin zu den Louisen Arkaden in einen Design-Hotspot, mit Straßenmusik und Foodtruck-Leckereien. (Foto: Bad Homburg)

Bereits zum sechsten Mal wird Bad Homburg am letzten April-Wochenende (27./28. April) zur Boom!-Town. Ob aus der Region, dem hohen Norden oder Österreich – von überall aus dem deutschsprachigen Raum reisen Designerinnen und Designer, junge Labels und bekannte Marken der Handmade-, Design- und Streetfood-Szene in die Kurstadt.

Das Veranstaltungsteam des Stadtmarketings Bad Homburg verwandelt gemeinsam mit der Designerin „AnneSvea“ (alias Anne Heisig) und der Kur- und Kongreß-GmbH die Innenstadt vom Kurhaus über die Louisenstraße bis hin zu den Louisen Arkaden in einen Design-Hotspot, mit Straßenmusik und Foodtruck-Leckereien. Hier ist am Wochenende 27. und 28. April 2024, jeweils von 11 bis 18 Uhr Bummeln, Schauen und Einkaufen in Wohlfühlatmosphäre angesagt.

„Die Veranstaltung hat sich als feste Größe in der Szene etabliert und verwandelt unsere Stadt an diesem Wochenende in eine Designmeile“, freut sich Oberbürgermeister Alexander Hetjes wieder auf viele Besucherinnen und Besucher. „Das gute Zusammenspiel der verschiedenen Akteure verspricht auch dieses Mal wieder ein erfolgreiches Boom!-Festival“, ergänzt Kurdirektor Holger Reuter.

Mehr als 160 Aussteller

Die Veranstalter sind sicher: Es wird wieder „boom!bastisch“! Denn kaum ein Designmarkt kann mit so vielen qualitativ hochwertigen Ausstellern aus allen Zünften rund um das Thema „handmade“ aufwarten. Über 160 Aussteller haben sich für Hessens größten Designmarkt in Bad Homburg angekündigt. „Wir haben dieses Mal eine extrem hohe Qualität bei den Designern und Labels. Vielleicht sogar die höchste jemals“, kündigt Marktgestalterin Anne Heisig an.

Familien und Designfans finden alles, was das Herz begehrt, und alles, von dem sie bis jetzt noch nicht wussten, dass sie es unbedingt brauchen. Darunter Kissen, Taschen, Rucksäcke und Kleidung aus veganem Leder oder edlen Stoffen, handgestrickte Accessoires, Baby- und Kinderkleidung, die mitwächst, handgeschmiedete Schmuck-Unikate, keramische Designobjekte, schrille Kunstwerke, 3D-gedruckte Lampen, innovative Kleinmöbel, Holz-Interieur, die neuesten Öl- und Aufstrichkreationen, allerlei Liköre und Gin, Kerzen und noch etliches mehr findet sich an den Ständen.

Und warum der Name? – „,Boom‘ ist die kreative Explosion im Kopf! Boom ist Lebensfreude, Nachhaltigkeit, Design, gutes Essen, Musik, Leichtigkeit und Boom macht Lust auf mehr“, erklärt Nina Gerlach vom Bad Homburger Stadtmarketing, die das Konzept 2016 aus der Taufe gehoben hatte. „Wir wollten einen jungen, kreativen Markt und Festivalatmosphäre für die ganze Familie mitten in der Bad Homburger Innenstadt etablieren. Das ist uns dank der erfolgreichen Zusammenarbeit zwischen vielen Bad Homburger Akteuren gelungen. Das Einkaufszentrum Louisen Arkaden ist seit 2017 als überzeugter Mitveranstalter und Veranstaltungsort im Team dabei. Andere Bad Homburg-Akteure findet man auch als Aussteller oder Gastronomen im Festival wieder.

Essen, Trinken, Musik und Workshops

Abgerundet wird die Shopping-Freude durch ein umfassendes kulinarisches und Entertainment-Begleitprogramm.

Stände und Foodtrucks schlängeln sich entlang der Louisenstraße und bieten allerhand Gaumenfreuden: Crêpes-de-luxe, Burger-Spezialitäten, Korean Streetfood, Kolumbianisches Soulfood, Persische Spezialitäten, Waffeln am Stiel, Kartoffeln in allen Variationen und Käsekuchen wie bei Oma. Auch das prickelnde Gläschen vom schicken Prosecco-Piaggio darf da natürlich nicht fehlen.

Straßenmusiker, Liedermacherinnen, clownesque Seifenblasen-Zauberer und Graffiti-Künstler bevölkern zu „Boom!“ die Louisenstraße zwischen Kurhaus und Louisen Arkaden. Kreative Workshops und Aktivitäten für Kinder gibt es in den Louisen Arkaden und im Kurhaus.

30 Stunden Livemusik-Unplugged

Zwischen 11.30 und 18 Uhr geben sich zwölf Bands und Einzelkünstler die Ehre. Die Musik-Acts spielen in guter Straßenmusik-Manier jeweils im 30-45 Minuten-Takt an drei verschiedenen Spots handgemachte und größtenteils selbst komponierte Songs. Am Samstag und Sonntag bekommen die Gäste insgesamt gute 30 Stunden Livemusik geboten. Hier gibt es von Pop Rock bis Akustik-Funk, Americana Blues, Alternativ-Deutsch-Indie und groovendem Deutsch-Pop bis hin zu Crossover aus Klassik und Pop viele musikalische Talente im Straßenmusik-Format zu entdecken.

In den Louisen Arkaden ist „großes Kino“ – Auf der „Kinopolis“-Bühne werden die schönsten Kinohits live interpretiert und den Besucherinnen und Besuchern akustisch der rote Teppich ausgerollt. In den Mittagsstunden geben sich dann auch der Kino-Bär Oli und das beliebte Bad Homburg-Maskottchen Hazel die Ehre. Die überlebensgroßen Plüschfreunde freuen sich auf ein kleines Tänzchen und natürlich die obligatorischen Selfies mit großen und kleinen Fans.

Auf der Louisenstraße zwischen Karstadt und den Louisen Arkaden können die jüngeren Gäste sich in Sachen Streetart ausprobieren. Mit Unterstützung der Spielbank Bad Homburg laden die professionellen Sprayer von acht-k junge Menschen ab zehn Jahren am Samstag und Sonntag zu Schnupperkursen in der Graffiti-Kunst ein. Eine Anmeldung erfolgt vor Ort. Die Teilnehmerzahl für die Kurse ist begrenzt. Wer lieber nur Schauen möchte, kann während des Festivals bei der Entstehung eines Bad Homburg Kunstwerks zuschauen. Das Artwork wird im Anschluss des Festivals für einen guten Zweck versteigert.

Für Kinder gibt es auf dem Veranstaltungsgelände außerdem an vielen Ecken kleine Stationen zum Entdecken und Lachen, Mitmachen beim Leierkasten-Gaukler, Kinderschminken, Luftballon-Zauberer oder Seifenblasen-Künstlerin.

„Die Feldbergerin“ – das Netzwerk von talentierten Taunusfrauen – bespielt in diesem Jahr zum ersten Mal das „Boom!-Café“ im Kurhaus mit handgemachten Torten und Kuchenspezialitäten von Gastroprofi-Damen aus der Region. Und im Umfeld des Salon Lenné präsentiert das Netzwerk kreative Dienstleisterinnen aus allen Branchen von Fotografie bis Lifestyle-Beratung. Eine kleine Auszeit vom Shoppingtrubel bei Massage und Co gibt’s im Café-Wellnessbereich.

Gleich gegenüber kann man sich im Atelier von KeramikTraum seine eigenen Keramik-Lieblingsstücke handbemalen (gebrannt und abgeholt werden die individuellen Einzelstücke im Studio in der Obergasse). Nebenan geht es mit der Kinderkunstschule Bad Homburg und einem tollen Workshop-Angebot für die Kleinsten hoch her. Neu im Kurhaus als Workshop dabei: Tufting! Hier kann man unter Anleitung eigene Teppiche mittels Tuft-Technik kreieren.

Der BeachGarden am Kurhaus wird zum Festivalwochenende seine Pforten öffnen.

Der Eintritt ist frei

Der Besuch des Boom! Design Festivals sowie alle Mitmach-Angebote sind kostenfrei. Bei einigen Angeboten wird ein Materialaufwand für das Produkt- bzw. die Arbeitsmaterialien erhoben.

Seit 2016 begeistern die Macherinnen von Boom! die Handmade-Szene und die Region. An zwei Tagen tummeln sich über 12.000 Design-Fans und Gourmetfreunde in der Bad Homburger Innenstadt.

Mehr zum Boom! Design-Festival, zum Programm, allen Aktionen und allen Ausstellern gibt es im Festivalprogramm oder unter www.boom-designmarkt.com sowie den Social Media-Accounts auf Instagram: @boomdesignmarkt und facebook.com/boomdesignmarkt.

(Text: PM Stadt Bad Hombrug v. d. Höhe)