Gäste- und Übernachtungszahlen in Frankfurt: Aufwärtstrend hält an

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(Symbolfoto: Leonhard Niederwimmer auf Pixabay)

Im Februar konnte mit insgesamt 440.994 Übernachtungsgästen (+ 10,9 Prozent gegenüber 2023) und 741.052 Übernachtungen (+ 2,4 Prozent) ein gutes Ergebnis für das laufende Tourismusjahr in Frankfurt erzielt werden. Eine stabile Nachfrage im Tagungs- und Geschäftsreisesegment trug ebenso zum positiven Ergebnis bei wie touristisch motivierte Reisen.

In den ersten beiden Monaten des Jahres wurden insgesamt 1.635.910 Übernachtungen gezählt. Dies entsprach +15,6 Prozent im Vorjahresvergleich. Im selben Zeitraum konnten 901.973 Gäste gezählt werden (+ 16,8 Prozent).

Inländische Gäste (582.048, + 15,6 Prozent) generierten 979.340 Übernachtungen (+ 15,8 Prozent). Aus dem Ausland kamen 319.925 Gäste (+ 19,1 Prozent), mit daraus resultierenden 656.570 Übernachtungen (+ 15,7 Prozent). Mit 62 Prozent der Gäste und 59,9 Prozent der Übernachtungen machte der Binnentourismus weiterhin den größeren Teil für Frankfurt aus.

Im Vergleich zu den 275 im Vorjahresmonat geöffneten Beherbergungsbetrieben waren im diesjährigen Februar 283 Betriebe geöffnet und boten 64.506 Betten zur Übernachtung an (Februar 2023: 60.301). Die durchschnittliche Bettenauslastung der buchbaren Betten lag bei 42,3 Prozent, was einer durchschnittlichen Zimmerauslastung von circa 62 Prozent entsprach. Die durchschnittliche Verweildauer des einzelnen Übernachtungsgastes lag bei 1,81 Tagen.

Die meisten der internationalen Quellmärkte wiesen steigende Übernachtungszahlen auf. Allerdings gab es deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Auslandsmärkten:

Die USA blieben mit 87.590 Übernachtungen weiterhin der größte ausländische Quellmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Übernachtungen um 15,5 Prozent.
Die Übernachtungen aus China nahmen im Vergleich zu 2023 um bemerkenswerte 117,6 Prozent zu, blieben mit 43.036 aber noch leicht unter dem Vorkrisenniveau. Das Land verzeichnete damit erneut die größte Zuwachsrate der ausländischen Quellmärkte und ist mit diesem Ergebnis erstmalig seit 2019 wieder zweitstärkster Quellmarkt.
Neben China verzeichneten weitere Länder im Raum Asien hohe Wachstumsraten: Indien (+ 28,1 Prozent), Japan (+ 23,2 Prozent), Korea (+ 30 Prozent).

Die größten europäischen Quellmärkte, bezogen auf die Übernachtungen, waren Italien mit 38.080 Nächten (+ 4,7 Prozent), Großbritannien mit 38.034 Übernachtungen (+ 10,2 Prozent) und Frankreich mit 25.699 Übernachtungen (+ 10,3 Prozent).

Das vollständige Tourist-Telegramm wird auf der Website unter visitfrankfurt.travel/presse/publikationen zum Download als PDF-Datei veröffentlicht.

(Text: PM Stadt Frankfurt)