Ein Projekt für die Zukunft des ÖPNV: Nahverkehrsplan 2025 – 2030 in Darmstadt-Dieburg und Darmstadt

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(Symbolbild: Aber Koshy auf Unsplash)

Welche Bedienungs- und Erschließungsstandards gelten, wo ist On-Demand-Verkehr sinnvoll, in welcher Qualität werden die Angebote erbracht: All das definiert der Nahverkehrsplan (NVP).

Der derzeit gültige Gemeinsame Nahverkehrsplan für die Stadt Darmstadt und den Landkreis Darmstadt-Dieburg umfasst den Zeitraum von 2019 bis 2024. Daher wird derzeit ein neuer Nahverkehrsplan erstellt. Nach wie vor hat die gemeinsame Aufstellung eines Nahverkehrsplans für eine Großstadt und den umliegenden Landkreis in Hessen Vorbildcharakter.

Der Nahverkehrsplan dient als Rahmenplan zur Gestaltung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV). Er legt die Grundlagen dafür fest, wie Busse, Bahnen und On-Demand-Verkehre fahren sollen, um einen nachfragegerechten, effizienten und finanziell tragfähigen Betrieb sicherzustellen. Dieser soll neben den aktuellen auch zukünftigen Verkehrsbedürfnissen gerecht werden.

Zwei Runden der Öffentlichkeitsbeteiligung

Zu diesem Zweck hat die Darmstadt-Dieburger Nahverkehrsorganisation DADINA das Büro Cramer Consult aus Rosenheim beauftragt. Unterstützt wird es von der Firma ioki, die auf Basis von Mobilfunkdaten ein Verkehrsmodell für das DADINA-Gebiet erstellt. Das heißt, es wird berechnet, welche Verbindungen zu welchen Zeiten wie stark genutzt werden. So wird beispielsweise deutlich, wo es Engpässe oder Bedienungslücken gibt.

An der Erstellung des Nahverkehrsplans werden auch verschiedene Institutionen, Verbände und Gremien beteiligt. In zwei Runden der Öffentlichkeitsbeteiligung können sie Anregungen und Ideen einbringen. Der fertige Entwurf wird zuerst von der Verbandsversammlung der DADINA aufgestellt, und anschließend durch den Kreistag des Landkreises Darmstadt-Dieburg und die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Darmstadt beschlossen, bevor er in Kraft tritt.

Der aktuell gültige Nahverkehrsplan kann hier eingesehen werden.

(Text: PM DADINA)