Regenbogenkreisel am Kulturpark Wiesbaden

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Als Ort für den Regenbogenkreisel wurde ein für die Wiesbadener LSBT*IQ-Bewegung bedeutungsvoller Ort gewählt. (Foto: Landeshauptstadt Wiesbaden)

Die Landeshauptstadt Wiesbaden setzte am vergangenen Freitag ein weiteres Zeichen der Solidarität und Wertschätzung für Lesben, Schwule, Bisexuelle, trans*, intergeschlechtliche und queere Menschen (LSBT*IQ): Der Kreisverkehr Gartenfeldstraße/Murnaustraße wird „Regenbogenkreisel“ und erhält einen bunten Anstrich in den Farben der LSBT*IQ-Emanzipationsbewegung.

Bürgermeisterin und Gleichstellungsdezernentin Christiane Hinninger wies darauf hin, dass Toleranz und Gleichstellung Kennzeichen einer modernen Gesellschaft sind: „Die heutige Selbstverständlichkeit von sexueller und geschlechtlicher Vielfalt, ist auch Erfolg zivilgesellschaftlichen Engagements. Das ganze Jahr über setzen sich verschiedene Vereine für die Belange von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Trans-Personen ein. Die Landeshauptstadt Wiesbaden arbeitet mit der LSBT*IQ-Community vertrauensvoll zusammen. Akzeptanz von Minderheiten und Schutz vor Diskriminierung gehen uns alle an.“

Als Ort für den Regenbogenkreisel wurde ein für die Wiesbadener LSBT*IQ-Bewegung bedeutungsvoller Ort gewählt. Schlachthof, Kreativfabrik und das 60/40 sind seit Jahren Veranstaltungsstätten und Treffpunkte der queeren Community. Wie jedes Jahr endet auch am Samstag, 25. Mai, die Demonstration zum Christopher Street Day am Kulturpark mit Bühnenprogramm auf dem CSD-Sommerfest.

„Wiesbaden ist weltoffen und die Menschen hier stehen zur Vielfalt in unserer Stadt. Respekt und gegenseitige Wertschätzung sind von sexueller Orientierung oder Geschlechtsidentität unabhängig. Diskriminierung und Gewalt stellen wir uns als Stadtgesellschaft mit aller Entschlossenheit entgegen“, betont Hinninger.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)