Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden: Von der Theorie zur Praxis

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Mit zwölf Fachabteilungen, vielen erfahrenen Experten und rund 86.000 ambulanten und stationären Patienten bietet die Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden alles, was für eine erfolgreiche Ausbildung nötig ist. (Foto: Asklepios)

Asklepios Paulinen Klinik Wiesbaden wird Lehrkrankenhaus der Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen – das gilt auch für Experten der Medizin. Studenten der Humanmedizin setzen mit der erlernten Theorie in der Uni die Bausteine für ihre spätere berufliche Tätigkeit. Doch um ihre Fähigkeiten richtig auszubauen und auf den Arztalltag vorbereitet zu sein, müssen sie die Möglichkeit haben, die Studieninhalte praktisch umzusetzen. Dafür kooperieren Universitäten mit verschiedenen Krankenhäusern. Mit zwölf Fachabteilungen, vielen erfahrenen Experten und rund 86.000 ambulanten und stationären Patienten bietet die Asklepios Paulinen Klinik in Wiesbaden alles, was für eine erfolgreiche Ausbildung nötig ist. Der Meinung sind auch die Verantwortlichen der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz und haben die Klinik nun in ihr Portfolie ihrer Lehrkrankenhäuser aufgenommen.

„Das Praktische Jahr ist für Medizinstudenten unheimlich wichtig und vor allem prägend. Sie sollen dadurch ihr Wissen vertiefen und auf ihr späteres Berufsleben vorbereitet werden. Es ist daher entscheidend, dass ein Lehrkrankenhaus neben vielen verschiedenen Fachrichtungen auch über hohe Kompetenz und vor allem erfahrene Experten verfügt. Die Paulinen Klinik bietet all das und wir freuen uns sehr, dass wir angehenden Ärzten eine umfangreiche medizinische Ausbildung und Einblicke in hochspezialisierte Verfahren bieten können“, sagt Prof. Dr. Thomas Niemeyer, Ärztlicher Direktor der Paulinen Klinik.

„Das Besondere an der Medizin ist die Vielfalt”

Das Akut- und Notfallkrankenhaus verfügt über die Abteilungen Allgemein-, Viszeral- , Endokrine und Minimalinvasive Chirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, neurologische Frührehabilitation, Gefäßchirurgie, Innere Medizin, Geriatrie sowie Anästhesie, Intensiv- und Notfallmedizin, Orthopädie-Unfallchirurgie und Urologie. Darüber hinaus gibt es ein Wirbelsäulen- und Skoliosezentrum, eine Schmerztagesklinik sowie ein Brustzentrum. „Das Besondere an der Medizin ist die Vielfalt. Jeder Patient ist irgendwie anders. Durch unsere verschiedenen Abteilungen können wir den Studierenden einen vielfältigen Einblick bieten und ihnen vor allem die Möglichkeit geben, ihre fachlichen Schwerpunkte selbst zu setzen“, erklärt Geschäftsführerin Antonia Schenk Gräfin zu Stauffenberg.

Während des praktischen Jahres haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Kenntnisse zu erweitern und vor allem praktische Erfahrungen zu sammeln. Sie betreuen Patienten, führen Untersuchungen durch, assistieren bei Operationen, nehmen an Visiten teil und lernen dabei unter anderem auch den Umgang mit Patientenakten. „Sie sollen während der 48 Wochen so gut es geht auf den Alltag als Arzt vorbereitet werden. Deshalb ist uns der Praxisbezug sehr wichtig. Theorie haben sie in der Uni genug“, sagt Dr. Wolfgang Marx, Lehrbeauftragter der Paulinen Klinik.

Unterstützung und Anleitung erhalten sie dabei von zwölf erfahrenen Experten unterschiedlicher Fachrichtungen. Viele der Dozenten sind als Chefarzt der jeweiligen Abteilung tätig und seit vielen Jahren in der Aus- und Weiterbildung engagiert. Zum Teil sind sie außerdem als Fachärzteprüfer in den Landesärztekammern in Hessen oder Rheinland-Pfalz akkreditiert. Vier Dozenten lehren darüber hinaus an verschiedenen deutschen Universitäten in ihrem jeweiligen Fachgebiet. „Wir wissen, dass wir über hohe fachliche Kompetenz verfügen und es macht uns stolz, dass wir diese nun auch im Rahmen des Praktischen Jahres weitergeben können“, so der ärztliche Direktor.

(Text: PM LPR)