Volle Autobahnen zu den Feiertagen

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Wer in einen Stau gerät, muss bereits bei stockendem Verkehr an die Rettungsgasse denken. (Foto: ADAC Hessen-Thüringen e.V.)

Christi Himmelfahrt lockt Wochenendausflügler auf die Straßen

Der Mai lockt mit frühsommerlichen Temperaturen nach draußen. Ideal für alle, die über Christi Himmelfahrt ein langes Wochenende geplant haben. Der ADAC rechnet für die kommenden Wochenenden mit deutlich erhöhtem Verkehrsaufkommen.

„Viele Kurzurlauber nutzen den Brückentag für ein verlängertes Wochenende, Tagesausflüge in der Region oder Verwandtenbesuche“, erklärt Wolfgang Herda, Verkehrsexperte des ADAC Hessen-Thüringen. Christi Himmelfahrt ist ein gesetzlicher Feiertag in Deutschland, das heißt Urlauber aus dem ganzen Bundesgebiet sind dann unterwegs. Hessen ist durch seine zentrale Lage beliebtes Transitland. Zu den Feiertagen werden daher deutlich mehr Autos auf den hessischen Autobahnen erwartet.

Betroffen sind vor allem das Rhein-Main-Gebiet sowie die Fernverbindungen über die Autobahnen A3, A5 und A7. Stauschwerpunkte werden vor allem im Bereich der Autobahn-Baustellen erwartet. Mit steigenden Temperaturen nimmt auch die Baustellensaison wieder Fahrt auf. Bundesweit gibt es derzeit 1.311 Baustellen auf Autobahnen, die den Verkehr einschränken. Die erste Stau-Spitze erwartet der ADAC bereits am Mittwoch von etwa 13 bis 19 Uhr. Im Jahr 2023 war der Tag vor Christi Himmelfahrt einer der staureichsten Tage des Jahres. Rund 2.250 Stau-Stunden entfielen auf diesen Tag.

Antizyklisch fahren

Wer an den Feiertagen möglichst gut durchkommen möchte, sollte antizyklisch fahren. Längere Autofahrten rund um Christi Himmelfahrt sollten für die frühen Morgen- oder späten Nachmittagsstunden eingeplant werden. Wichtig dabei ist es, den regulären Berufsverkehr zu vermeiden. „Vor Reisebeginn sollten sich Autofahrer über die aktuelle Verkehrssituation auf der geplanten Route informieren“, rät Wolfgang Herda.

Besonders belastete Staustrecken an den kommenden Wochenenden:
• Großraum Frankfurt und Rhein-Main-Gebiet
• A3 Frankfurt – Köln (Baustelle Mönchhofs Dreieck)
• A3 Frankfurt – Würzburg
• A4 Kassel – Fulda (Baustelle Kirchheimer Dreieck)
• A4 Erfurt – Kirchheimer Dreieck
• A5 Kassel – Frankfurt (Baustelle Hattenbacher Dreieck)
• A5 Frankfurt – Kassel (Baustelle Homberg (Ohm))
• A7 Fulda – Kassel (Baustelle Kirchheimer Dreieck)
• A7 Kassel – Fulda (Baustelle AS Kassel Süd)
• A7 Fulda – Würzburg (Baustelle Bad Brückenau-Volkers)
• A44 Dortmund – Kassel
• A45 Hagen – Gießen

Wer in einen Stau gerät, muss bereits bei stockendem Verkehr an die Rettungsgasse denken. Stehen die Fahrzeuge im Stau erst einmal dicht an dicht, ist es nicht mehr möglich, den Einsatzkräften rechtzeitig Platz zu machen, lebensrettende Hilfe kommt womöglich zu spät.

So geht die Rettungsgasse: Alle auf dem linken Fahrstreifen weichen nach links aus, alle Fahrzeuge auf den anderen Fahrstreifen fahren nach rechts.

(Text: PM ADAC Hessen-Thüringen e.V.)