Zu Fuß in Frankfurt unterwegs: Ein gangbarer Weg für die Zukunft

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(Symbolfoto: Gerd Altmann auf Pixabay)

Neue Fußverkehrsbeauftragte nimmt die Arbeit in Frankfurt auf

Zu Fuß gehen ist die elementarste Art sich fortzubewegen und Ausgangs- sowie Endpunkt eines jeden Weges. Fußverkehr ist umwelt- und stadtverträglich, gesundheitsfördernd, kostengünstig, ermöglicht die Teilhabe aller und ist die energie- und flächeneffizienteste Fortbewegungsart. Zudem trägt Fußverkehr zu lebendigen, belebten und attraktiven Städten bei und stärkt die Aufenthaltsqualität. Dieser hohen Bedeutung soll in der Kommunikation und in der Planungspraxis durch eine systematische Herangehensweise zukünftig stärker Rechnung getragen werden.

„Wir freuen uns, dass wir mit Frau Gladys Vasquez Fauggier eine Fachfrau mit vielfältigen Erfahrungen aus dem Bereich ‚Aktive Mobilität in urbanen Räumen‘ für die Stelle der Fußverkehrsbeauftragten gewinnen konnten. Sie wird zukünftig die Belange des Fußverkehrs vertreten und als Ansprechpartnerin für das Thema zur Verfügung stehen“, erläutert Mobilitätsdezernent Wolfgang Siefert.

Vasquez Fauggier wird als erstes gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen des Straßenverkehrsamtes und des Amtes für Straßenbau und Erschließung die Teilstrategie Fußverkehr im Rahmen des Masterplans Mobilität entwickeln.

Wegenetz muss attraktiv, zusammenhängend, engmaschig, flächendeckend, sicher und hindernisfrei sein

Wie alle anderen Verkehrsarten bewegt sich auch der Fußverkehr in Netzen. Das Wegenetz muss attraktiv, zusammenhängend, engmaschig, flächendeckend, sicher und hindernisfrei sein. Im Zuge der Fußverkehrsstrategie ist vorgesehen, die Bedeutung von Netzabschnitten für den Fußverkehr zu ermitteln und deren notwendige Ausbaustandards zu erarbeiten. Dabei soll der Fokus auch auf bestimmten Nutzergruppen liegen.

Den Fußverkehr nachhaltig zu fördern bedeutet, dass der Stadtraum und die Stadtbevölkerung von den Vorteilen und positiven Wirkungen profitieren werden. Die Verwirklichung eines solchen Leitbildes trägt zu einer lebenswerten und gleichzeitig mobilen Stadt mit hoher Aufenthalts- und Lebensqualität bei.

Einen besonderen Stellenwert für die erfolgreiche Erarbeitung einer Fußverkehrsstrategie hat die Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger sowie der zivilgesellschaftlichen Interessenvertretungen am Erarbeitungs- und Entscheidungsprozess. Das Angebot geeigneter Beteiligungsformate, wie beispielsweise Ortsbegehungen, wird in Abstimmung mit dem zu beauftragenden Büro erarbeitet.

Ansprechpartnerin für das Thema Fußverkehr

Zu den weiteren Aufgaben der neuen Fußverkehrsbeauftragten zählen die Erarbeitung von Standards für den Fußverkehr, einzelne Projekte mit Schwerpunkt Fußverkehr und die Beratung im Hinblick auf die Berücksichtigung der Belange des Fußverkehrs in Straßenplanungen sowie weiteren städtischen Planungen. Insbesondere aber wird Vasquez Fauggier die Stadt Frankfurt zum Thema Fußverkehr nach außen vertreten und als Ansprechpartnerin für das Thema Fußverkehr fungieren. Hierzu gehört auch die Vernetzung mit den Fußverkehrsbeauftragten anderer Städte. Gladys Vasquez Fauggier ist unter anderem per E-Mail an fussverkehr@stadt-frankfurt.de zu erreichen.

„Mein persönliches Anliegen für den Fußverkehr in Frankfurt ist, dass jeder, der hier läuft, egal ob Bewohner:in oder Besucher:in, das gerne tut und sich dabei sicher fühlt. Ich möchte, dass wir alle gemeinsam das Verkehrsverhalten so verändern, dass noch viel mehr Menschen mehr und öfter zu Fuß gehen“, erläutert Vasquez Fauggier abschließend ihr Arbeitsverständnis.

(Text: PM Stadt Frankfurt)