Wiesbaden: Erheblicher Widerstand gegen die Ingewahrsamnahme

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(Symbolfoto: cocoparisienne auf Pixabay)

In der Nacht zum heutigen Mittwoch (15.) leistete ein 31-Jähriger in Wiesbaden erheblichen Widerstand gegen die bevorstehende Ingewahrsamnahme.

Gegen 3.10 Uhr wurde die Polizei erneut in die Seerobenstraße entsandt, da ein Mann gegen eine zuvor wegen Körperverletzung, Bedrohung und Beleidigung ausgesprochene Wegweisungsverfügung verstoßen hatte und in Folge dessen in Gewahrsam genommen werden sollte. Auf dem Bismarckring in Höhe Wellritzstraße wurde er letztlich angetroffen. Gegenüber den Streifen zeigte er sich unkooperativ und wollte sich entfernen. Beim Festhalteversuch durch drei Beamte wehrte er sich massiv, so dass er zu Boden gebracht werden musste. Auch am Boden liegend schlug und trat der 31-Jährige um sich und versuchte in die Hand eines Beamten zu beißen. Anschließend ergriff er zwei Stöcke und schlug nach den Beamten, die Verstärkung anforderten, danach Pfefferspray einsetzten und ihm sodann die Handschellen unter weiterer Gegenwehr anlegten.

Im Streifenwagen setzte der Festgenommene sein renitentes Verhalten durch Tritte, Spucken und Beleidigungen fort, was das Aufsetzen einer Spuckschutzhaube und das Anlegen der Fußfessel nach sich zog. Auf der Dienststelle beruhigte er sich dann und wurde nach der Durchführung polizeilicher Maßnahmen auf Anordnung eines Richters ins Gewahrsam eingeliefert. Zwei Polizistinnen und zwei Polizisten wurden leicht verletzt, konnten ihren Dienst aber fortsetzen.

(Text: PM PP Westhessen)