Stadt Griesheim ist Teil des ENTEGA-Energiewendemonitors

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Der städtische Klimaschutzmanager Jörg Glock vor dem Energiewendemonitor. (Foto: Stadt Griesheim)

Die Stadt Griesheim ist nun Teil des ENTEGA-Energiewendemonitors. Auf der digitalen Plattform wird der Stand der Energiewende im Versorgungsgebiet öffentlichkeitswirksam dargestellt um dazu beizutragen, die Akzeptanz für die Umsetzung der Energiewende in unserer Region zu stärken.

„Alle sprechen über Klimaschutz, doch oft wissen die Bürgerinnen und Bürger nicht, wie es tatsächlich um den Stand der Energiewende in ihrer Heimatstadt bestellt ist. Über den Energiewendemonitor haben Interessierte ab sofort die Möglichkeit nahezu in Echtzeit zu sehen, mit welchem Anteil die Energieversorgung des Stadtgebietes durch Erneuerbare Energien gedeckt wird“, sagt der städtische Klimaschutzmanager Jörg Glock.

Energiewendemonitor zeigt den „Status quo“ der Energieversorgung im Stadtgebiet

Der Energiewendemonitor zeigt auf einen Blick, wie viele regenerative Energie aus Wind, Sonne, Biomasse erzeugt wird und stellt der Erzeugung den Stromverbrauch der privaten Haushalte, Gewerbe und Industrie gegenüber. Die Daten aktualisieren sich im 15-Minuten-Rhythmus und sind dadurch echtzeitbasierend. Auf der Plattform werden Daten zusammengeführt, die der Netzbetreiber e-netz, die ENTEGA-Erzeugung und die ENTEGA-Energiehandelstochter citiworks für ihre Zwecke ohnehin erheben. Personenbezogenen Daten werden nicht gesammelt. Der Darmstädter Energieversorger hat das Digitalisierungsprojekt im Rahmen der „Smart Region Initiative Rhein-Main-Neckar“ entwickelt.

Jörg Glock betont darüber hinaus die wichtige Rolle der breiten Stadtgesellschaft für den Klimaschutz: „Transparenz ist wichtig, um aufzuzeigen vor welchen Herausforderungen Griesheim bei der Erreichung der ambitionierten Klimaschutzziele noch immer steht. Die kommunale Energiewende, hin zu einer treibhausgasneutralen Wärme- und Stromversorgung sowie nachhaltiger Mobilität bedürfen der Transformation zahlreicher Sektoren. Die Anstrengungen im Klimaschutzbereich müssen weiterhin verstärkt werden, um die Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Dies macht sich beispielsweise bei der Stromversorgung insbesondere an Tagen bemerkbar, an denen die Sonne mal nicht scheint. Klimaschutz ist eine Querschnittsaufgabe, die nur durch aktives Einbeziehen aller gelingen kann.“

Kostenloses Energieberatungsangebot für Bürgerinnen und Bürger

In diesem Zusammenhang möchte die Stadt Griesheim weiterhin auf das kostenlose Energieberatungsangebot für Bürgerinnen und Bürger aufmerksam machen. Jeden Freitag können sich Interessierte nach vorheriger telefonischer Terminvereinbarung von Jörg Glock im Rathaus zu Themen wie energetischer Gebäudemodernisierung, Energieeffizienz oder Photovoltaik persönlich beraten lassen.

Der Energiemonitor für Griesheim ist hier einsehbar: https://energiewendemonitor.entega.ag/griesheim

Kontakt: Stadt Griesheim, Umweltamt / Klimaschutzmanager, Jörg Glock, Telefon: 0 61 55 / 701-242, E-Mail: joerg_glock@griesheim.de

(Text: PM Stadt Griesheim)