Orwischer Woigass einmal mehr ein echter Besuchermagnet

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Vor dem Stand des Jugendfördervereins der Germania wurde das Weinfest offiziell eröffnet. (Foto: PS)

Die Organisatoren der Orwischer Woigass freuten sich am Wochenende über perfektes Weinfestwetter. Entsprechend groß war auch wieder der Besucherzuspruch in der Bachgasse.

Die war bereits vor und bei der offiziellen Eröffnung am frühen Samstagabend gut gefüllt. Gerhard Schickel vom Skiclub, der bei der Organisation wieder federführend war, dankte den vielen ehrenamtlichen Helfern der beteiligten Vereine. Die Eröffnung fand vor dem Stand des Jugendfördervereins der Germania statt. Auch die Katholische Frauengemeinschaft, der Kleingärtnerverein „Erlenwald“, die Pfadfinder, der Musikverein 06, der KSV, das Weingut Merl & Friends, die Weinfreunde der Königlich Bayrischen Stuben und eben der Skiclub schenkten edle Tropfen aus. Der Musikverein 06 begleitete außerdem die Eröffnung, mit dabei im Programm natürlich die „Orwischer Dippchen“, die örtliche Nationalhymne.

Gerhard Schickel konnte bei der Eröffnung der 23. Auflage mit Peter Müller einen der Väter der Orwischer Woigass begrüßen. An den zweiten erinnerte Schickel am Samstag: Dieter Hüllmandel war leider am 3. Februar verstorben. Schirmherr Jörg Rotter dankte ebenfalls den beteiligten Vereinen und auch den Anwohnern. Das Zusammenspiel zwischen Anwohnern und Organisatoren klappe immer wieder hervorragend. Das sei keine Selbstverständlichkeit in Zeiten, in denen die Lärmempfindlichkeit zunehme, so der Bürgermeister. Die Vorfreude auf die Woigass sei bei Besuchern wie Anwohnern gleichermaßen groß.

Immer wieder gerne nach Urberach kommen auch die Weinhoheiten aus Groß-Umstadt. Weinkönigin Bente I. beehrte die Woigass gemeinsam mit Prinzessin Marina und hatte auch gleich den passenden Spruch parat: „Wer Nüsse knackt und sie nicht isst, bei Jungfrauen sitzt und sie nicht küsst, beim Wein verweilt und schenkt nicht ein – der muss ein echter Holzkopf sein!“ Danach wurde gefeiert, die Besucher durften sich auf Weine aus Groß-Umstadt, von der Bergstraße, aus Rheinhessen, aus dem Elsass und auch aus Italien freuen.

Neben dem Weingenuss gab es auch wieder ein kleines Rahmenprogramm. Im Töpfermuseum konnte man beim Heimat- und Geschichtsverein (HGV) auf einem Touchscreen wieder im „digitalen Gedächtnis“ der Stadt blättern. Am Sonntag organisierte der Deutsche Kinderschutzbund im Hof ein Programm für den Nachwuchs.

(Text: PS)