Odenwaldkreis: Zahl der arbeitslos gemeldeten Bürgerinnen und Bürger leicht zurückgegangen

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(Grafik: Odenwaldkreis)

Arbeitslosenquote bei 4,8 Prozent

Im Odenwaldkreis ist die Zahl der arbeitslos gemeldeten Bürgerinnen und Bürgern im Mai von 2.539 auf 2.535 weiter leicht zurückgegangen – die Arbeitslosenquote sinkt auf 4,8 Prozent. Betrachtet man die beiden Rechtskreise getrennt voneinander, ist im Vergleich zum April 2024 in der Zuständigkeit des Kommunalen Job-Centers (SGB II) ein Anstieg um 15 auf 1.545 Personen zu verzeichnen (Vorjahresmonat 1.634). Im Bereich der Agentur für Arbeit (SGB III) waren im Mai 990 Personen arbeitslos gemeldet – 19 weniger im Vergleich zum Vormonat.

Den größten Anstieg gab es bei der Zahl der Arbeitslosen ohne deutschen Pass – um zwölf auf 1.115. Die Zahl der der arbeitslos gemeldeten Frauen ist um eins auf 1.203 gestiegen während die Zahl der älteren arbeitslos gemeldeten Personen über 50 unverändert bei 845 liegt. Bei den arbeitslos gemeldeten Jüngeren zwischen 15 bis 24 Jahren wurde ein Rückgang um eine Person auf 304 verzeichnet.

Das Kommunale Job-Center betreute im Mai 2.359 Bedarfsgemeinschaften, eine weniger als im April. Die Anzahl der Personen in den Bedarfsgemeinschaften ist im Vergleich zum Vormonat um acht auf 5.258 zurückgegangen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat liegt ein Rückgang um 282 Personen vor.

Betriebe zurückhaltend bei Einstellungen

Während in den letzten Jahren der Mai ein Garant dafür war, dass viele Einstellungen erfolgen und auch die Außenberufe aufgrund der Witterung wieder Fahrt aufnehmen. Derzeit stagniert die Zahl der gemeldeten Personen eher. Die Betriebe sind sehr zurückhaltend mit Einstellungen: Krieg sowie gestiegene Material- und Rohstoffkosten sind Gründe hierfür. Im Mai 2024 waren im Odenwaldkreis 448 freie Arbeitsstellen gemeldet, was einem Rückgang um 1,3 Prozent im Vergleich zum Vormonat und einem Rückgang um 29,1 Prozent zum Vorjahresmonat entspricht. Die gemeldeten Arbeitsstellen finden sich unter anderem in den Fertigungsberufen (86)/Fertigungstechnischen Berufen (69), in Gesundheitsberufen (49) sowie in den Handelsberufen (41).

Mit der Arbeitslosenquote von 4,8 Prozent liegt der Odenwaldkreis weiterhin unter der hessischen Quote von 5,4 Prozent. Im südhessischen Vergleich liegt er auf dem zweiten Platz hinter dem Landkreis Bergstraße mit einer Quote von 4,3 Prozent. Schlusslicht ist der Kreis Groß-Gerau mit 6,1 Prozent.

(Text: PM Odenwaldkreis)