Wehrbrücke Hirschhorn: Asbesthaltiges Material sorgt für Verzögerungen bei Bauarbeiten

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Wehrbrücke bei Hirschhorn (Foto: Hessen Mobil)

Die Bauarbeiten zur grundhaften Erneuerung der Wehrbrücke in Hirschhorn im Zuge der Kreisstraße K 38 verzögern sich. Bei Arbeiten am Brückenüberbau wurde festgestellt, dass sich unterhalb des Asphalts eine schadstoffbelaste Beschichtung befindet. Zum Schutz der Arbeitenden mussten daher die Arbeiten sofort eingestellt werden.

Die zwischenzeitlich an der Beschichtung durchgeführten Analysen haben leider bestätigt, dass sich unter der eigentlichen Abdichtung der Fahrbahntafel eine asbesthaltige Schicht befindet, die im Zuge der bauvorbereitenden Untersuchungen nicht zu erkennen war.

Bei einem Abbruch oder der Entfernung von asbesthaltigem Material können gesundheitsschädigende Fasern freigesetzt werden, weshalb dies nur unter Einhaltung hoher Sicherheitsvorkehrungen und durch eine dafür spezialisierte Fachfirma erlaubt ist.

Zwischenzeitlich wurden weitere, umfangreiche Probeentnahmen an der Brücke durchgeführt. Tatsächlich wurde dabei das asbesthaltige Material nur im Bereich der Fahrbahntafel festgestellt.

Nichtsdestotrotz ergeben sich dadurch erneut Verzögerungen für die weiteren Bauarbeiten. Derzeit wird durch die Baufirma in Zusammenarbeit mit dem Regierungspräsidium Darmstadt ein Konzept zur Entfernung der asbesthaltigen Schicht erstellt. Die Arbeiten können nach aktuellem Stand daher frühestens im Juli fortgeführt werden.

Die Auswirkungen auf den weiteren Bauablauf werden im Rahmen von Abstimmungen mit dem RP Darmstadt, dem Kreis Bergstraße und Hessen Mobil festgelegt.

Sobald die Arbeiten wieder aufgenommen werden können, wird Hessen Mobil im Rahmen eines Pressetermins über den weiteren Bauablauf informieren.

(Text: PM Hessen Mobil)