Ein großer Tag für Ginnheim

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Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Grünflächenamtsleiterin Heike Appel begrüßen die Besucherinnen und Besucher, Foto: Bernd Georg Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und Grünflächenamtsleiterin Heike Appel begrüßen die Besucherinnen und Besucher. (Foto: Bernd Georg)

Feierliche Einweihung des neuen Grünzugs in der Platenstraße

Mit Sonnenschein und Kinderlachen wurde am Dienstag der neue Grünzug in der Platenstraße im Frankfurter Stadtteil Ginnheim feierlich eingeweiht. Zahlreiche Kinder, Eltern sowie Anwohnerinnen und Anwohner nahmen an der Einweihung teil und genossen die vielfältigen Freizeitangebote der neuen Grünfläche. Die Einweihung markiert einen weiteren wichtigen Meilenstein im Förderprojekt „Grünes Ypsilon“, das als ein zentrales Element des Grünen Netzes Frankfurts gilt.

Klima- und Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, hob in ihrer Rede die Bedeutung des Projekts für den Klimaschutz und die städtische Lebensqualität hervor: „Mit dem Grünzug Platenstraße schaffen wir nicht nur einen neuen Erholungsraum, sondern tragen auch aktiv zum Klimaschutz bei. Die neuen Grünflächen verbessern das Stadtklima und bieten den Frankfurter:innen einen Ort zum Durchatmen und Entspannen.“

Oase der Erholung und Begegnung

Heike Appel, die Leiterin des Grünflächenamtes, dankte besonders dem Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichem Raum als Fördermittelgeber sowie der HA Hessen Agentur für die fortlaufende Beratung in Sachen Städtebauförderung: „Ohne die großzügige Unterstützung unserer Fördermittelgeber im Rahmen des Bund-Länder-Programms ‚Zukunft Stadtgrün‘, jetzt ‚Wachstum und nachhaltige Erneuerung‘, wäre dieses großartige Projekt nicht möglich gewesen. Wir haben hier eine Oase der Erholung und Begegnung geschaffen, die für alle Generationen attraktiv ist und zur Lebensqualität in Ginnheim und den umliegenden Stadtteilen beiträgt“, betonte Appel.

Der neu gestaltete Grünzug in der Platenstraße erstreckt sich über eine Fläche von circa 26.000 Quadratmetern und bildet einen wichtigen Lückenschluss im Grünen Netz Frankfurts. Die Fläche verbindet die Miquelanlage und den Grüneburgpark im Süden in Form eines Y mit dem GrünGürtel sowie mit den Parks und Grünanlagen im Nordosten, darunter die Marie-Bittorf-Anlage und der Sinaipark. Die zentrale Grünfläche wird durch ein umfassendes Wegenetz erschlossen und von einem Rundweg eingefasst, der Spaziergänge und Erkundungen ermöglicht.

Zahlreichen Spiel- und Freizeitangebote für alle Altersgruppen

Besonders hervorzuheben sind die zahlreichen Spiel- und Freizeitangebote, die für alle Altersgruppen konzipiert wurden. Eine große Kletterlandschaft, ein Sandspielbereich, eine Calisthenics-Anlage und eine Multifunktionsfläche mit Basketballspielfeld, Tischtennisplatten und Spieltischen für Schach und andere Brettspiele bieten vielfältige Möglichkeiten zur aktiven Freizeitgestaltung. Eine große Spiel- und Liegewiese lädt zum ungezwungenen Spielen und Entspannen ein.

Der Umgestaltungsprozess des Grünzugs begann bereits 2014 mit der Realisierung des ersten Bauabschnitts entlang der Platenstraße. Im zweiten Bauabschnitt wurden von 2017 bis 2020 verschiedene Bürgerbeteiligungsprozesse durchgeführt, um die Bedürfnisse und Wünsche der Anwohnerinnen und Anwohner in die Planung einfließen zu lassen. Das Ergebnis ist ein attraktiver und vielfältig nutzbarer Freiraum, der sich harmonisch in das städtische Umfeld einfügt und gleichzeitig naturnahe Erlebnisse ermöglicht.

Ein besonderes Highlight ist die Naturspielfläche im Westen der Grünanlage, die an den Pausenhof der Astrid-Lindgren-Schule angrenzt. Auf der ehemaligen BMX-Bahn entstand ein Areal, das insbesondere Schulkindern diverse Spielmöglichkeiten in einer naturnahen Umgebung bietet. Hier können Kinder auf Bäume klettern, auf Baumstämmen balancieren und das Gelände frei erkunden.

Die neue Grünfläche erfüllt nicht nur wichtige ökologische Funktionen, sondern bietet den Bewohnerinnen und Bewohnern der Platensiedlung und den umliegenden Stadtteilen einen wertvollen Ort der Erholung und Begegnung. Damit wird ein entscheidender Beitrag zur „Doppelten Innenentwicklung“ und zur Verbesserung der Lebensqualität in Frankfurt geleistet.

(Text: PM Stadt Frankfurt)