Frankfurt-Gutleutviertel: Mann stirbt durch Stichverletzung

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(Symbolfoto: Anne Niu Niu auf Unsplash)

Am Freitag (21.) kam ein 45-jähriger Mann im Gutleutviertel in Frankfurt am Main im Zuge einer Auseinandersetzung mit einer 26-jährigen Transfrau ums Leben. Die 26-Jährige befindet sich seit Samstag (22.) in Untersuchungshaft.

Nach dem Tatgeschehen verständigte die 26-Jährige den Notruf und teilte mit, soeben einen Mann im Streit mit einem Messer verletzt zu haben. Als die Beamten vor Ort eintrafen, nahmen sie die Tatverdächtige noch im Besitz der Tatwaffe fest. Für den 45-jährigen Mann kam jede Hilfe zu spät.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand suchten die beiden Beteiligten am Freitagmorgen gemeinsam einen Kellerraum in der Karlsruher Straße auf. Dort kam es aus bislang nicht bekannten Gründen zu einer körperlichen Auseinandersetzung, in deren Folge der 45-Jährige mehrere Stichverletzungen erlitt, an denen er kurz darauf verstarb.

Die 26-jährige Tatverdächtige wurde am Samstag dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Frankfurt am Main vorgeführt, der auf Antrag der Staatsanwaltschaft einen Haftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags erließ.

Die Ermittlungen, insbesondere zu den Hintergründen der Auseinandersetzung, dauern an.

(Text: Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft und des Polizeipräsidiums Frankfurt am Main)