Verstärkung für den Freiwilligen Polizeidienst in Südosthessen

4
Die 13 neuen freiwilligen Polizeihelferinnen und -helfer bei der Übergabe der Aufnahmeurkunden durch Abteilungsdirektor Marco Weller (Dritter von rechts). (Foto: PP Südosthessen)

“Präsenz zeigen – Beobachten – Melden”: So lautet der Leitgedanke des Freiwilligen Polizeidienstes. Am vergangenen Samstag erhielten dreizehn Frauen und Männer im Rahmen ihres ersten Ausbildungstags ihre Aufnahmeurkunde aus den Händen von Marco Weller, dem Leiter der Abteilung Einsatz.


Bevor sie in Dreieich, Neu-Isenburg, Obertshausen, Offenbach, Rödermark, Rodgau, Wächtersbach und Brachttal für zusätzliche Sicherheit sorgen, absolvieren die Neuzugänge bis Anfang November zunächst ihre 52 Stunden dauernde Ausbildung.
Dabei erlernen sie die rechtlichen Grundlagen für ein späteres Tätigwerden und erhalten spannende Einblicke in die Arbeit der Polizei. Unter anderem Einsatztraining, Rollenverständnis, Kommunikation und Verhaltenstraining sind dabei die Ausbildungsinhalte. Als kompetente Ansprechpersonen auf Streife erfahren Polizeihelferinnen und Polizeihelfer in Gesprächen mit Bürgerinnen und Bürgern aus erster Hand von möglichen Problemen. So können sie beratend und vermittelnd zur Seite stehen, was zu einem verbesserten Verständnis und Austausch zwischen Bürgern und Polizei beitragen kann. Durch das Land Hessen werden die sieben Frauen und sechs Männer mit einer funktionalen Uniform und den erforderlichen Ausrüstungsgegenständen ausgestattet. Sie sind zumeist als Fußstreife unterwegs und durch ihre Uniform optisch erkennbar und stets ansprechbar. Für ihr ehrenamtliches Engagement erhalten die Polizeihelferinnen und Polizeihelfer eine Aufwandsentschädigung von den jeweiligen Kommunen.

Weiterführende Informationen zum Freiwilligen Polizeidienst sind unter nachfolgendem Link zu finden: https://ppsoh.polizei.hessen.de/ueber-uns/ansprech
personen/freiwilliger-polizeidienst/

(Text: PM PP Südosthessen)