Wettbewerb Schulradeln: Wanderpokale des Hochtaunuskreises erstmals vergeben

Die meisten Kilometer pro Kopf (bezogen auf die aktiv radelnden Schülerinnen und Schüler) im Hochtaunuskreis verzeichneten die Grundschule Weißkirchen und das Gymnasium Oberursel. (Foto: Hochtaunuskreis)

167.000 Kilometer – das entspricht mehr als dem vierfachen Erdumfang oder der halben Entfernung zwischen Erde und Mond. Diese beeindruckende Kilometerzahl, genauer gesagt 167.273 Kilometer, haben die Schülerinnen und Schüler im Hochtaunuskreis binnen drei Wochen beim diesjährigen Schulradeln-Wettbewerb zurückgelegt. Nun wurden die fleißigsten Kilometersammler unter den 17 teilnehmenden Bildungseinrichtungen vom Mobilitätsdezernenten und Ersten Kreisbeigeordneten Thorsten Schorr mit neu geschaffenen Pokalen geehrt.


Vom 7. bis zum 27. September hieß es „3 Wochen radeln, 3 Mal punkten: für eure Schule, eure Stadt, euren Kreis“. Ziel des Schulwettbewerbs war es, Schülerinnen und Schüler fit für das Radfahren im Alltag und in der Freizeit zu machen und so die eigenständige Mobilität von Kindern und Jugendlichen zu fördern.

„Ich freue mich sehr, dass wieder so viele Schulen beim Schulradeln mitgemacht haben. Und das Ergebnis zeigt, wie viel möglich ist, wenn jeder einen Beitrag zum Klimaschutz und der Mobilitätswende leistet“, sagte Schorr. Doch beim Wettbewerb gehe es um mehr. „Hier wird die Mobilität von Kindern und Jugendlichen gestärkt. Geübte Radfahrer bewegen sich sicherer im Verkehr, was wiederum auch mehr Sicherheit bedeutet.“ Die dafür notwendige Infrastruktur sieht Schorr auf einem guten Weg. Bei der Umsetzung der Maßnahmen des Radverkehrskonzeptes hätten der Kreis und die Kommunen immer auch die Bedürfnisse der Schülerinnen und Schüler im Blick.

Die meisten Kilometer pro Kopf (bezogen auf die aktiv radelnden Schülerinnen und Schüler) im Hochtaunuskreis verzeichneten die Grundschule Weißkirchen und das Gymnasium Oberursel. Die Grundschule Weißkirchen erreichte 171 Kilometer pro Kopf. Sie setzte sich gegen die Grundschule Oberursel Mitte (99 Kilometer) und die Grundschule Stierstadt (82 Kilometer) durch. Für das Gymnasium Oberursel schlugen 176 Kilometer zu Buche. Die Schule verwies mit dieser Distanz das Taunusgymnasium und die St. Angela-Schule auf die Plätze.

Der Erste Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr überreichte den Schulleitungen der Siegerschulen im Beisein der Lehrkräfte sowie vielen Schülerinnen und Schüler der beiden Siegerschulen nun die Siegerpokale. Sie tragen bereits die Namen der Gewinner-Schulen im Sockel. Die Trophäen dürfen nun ein Jahr lang in den Schulen verbleiben, bevor nach den Sommerferien 2026 erneut drei Wochen lang geradelt wird. Die aus geöltem Buchenholz gefertigten Pokale wurden in den Oberurseler Werkstätten gestaltet und produziert. Sie wiegen über ein Kilo und tragen ein Fahrrad sowie einen Schulrucksack. Der Sockel hat Platz für die Namen von zehn Schulen.

Übrigens: Die Schülerinnen und Schüler trugen 40 Prozent des Gesamtergebnisses des Hochtaunuskreises beim diesjährigen STADTRADELN-Wettbewerb bei. Dort kamen insgesamt 399.409 Kilometer zusammen.

(Text: PM Hochtaunuskreis)