99 Stände locken Besucher zum Nikolausmarkt in Heusenstamm

Kommt man bei Tageslicht beim Nikolausmarkt in Heusenstamm noch einigermaßen zwischen den Hütten gut durch, wird es mit zunehmender Dunkelheit immer enger. (Foto: ah)

Um sich alles beim Nikolausmarkt in Heusenstamm anzusehen, brauchte man eigentlich beide Veranstaltungstage. 99 Stände hielten von der Kirche St. Cäcilia bis ins Hintere Schlösschen viele Angeboten bereit. Für alle, die im kommenden Jahr den Nikolausmarkt besuchen wollen einen Rat: „Kommt mit dem Fahrrad oder dem öffentlichen Nahverkehr, denn schon kurz nach der Öffnung sind alle Parkplätze im Umfeld des Nikolausmarkt besetzt und der Fußweg wird dann immer länger!“


Kommt man bei Tageslicht noch einigermaßen zwischen den Hütten gut durch, wird es mit zunehmender Dunkelheit immer enger. Die allermeisten Teilnehmer sind Stammgäste und haben ihre angestammten Standorte. Die Speisekarte ist mehr als abwechslungsreich – von der Bratwurst und Bratenbrötchen über Kartoffelpuffer und Pljeskavica bis hin zu den beliebten und begehrten Kreppeln mit den unterschiedlichsten Füllungen.

Neben Glühwein, der natürlich hier nicht fehlen darf, war die Getränkeauswahl ähnlich groß. Speise und Getränke sind in der Hand der Heusenstammer Vereine und Organisationen, angefangen von der Kongo-Hilfe und dem Tennisclub Heusenstamm, den Disharmonie-Karnevalisten, bis hin zur Konkordia und dem Rugby-Club. Aber das ist nur die eine Hälfte des Nikolausmarkts.

In den anderen 58 Hütten wurden handgemachte Geschenk- und Dekorationsartikel, Schmuck, Schatztruhen aus Damaskus, geschnitzte Holzfiguren, Gebäck, Gestricktes und mehr angeboten. Die beste Gelegenheit, ein kleines Weihnachtsgeschenk oder ein Mitbringsel zu erwerben. Auch das musikalische Programm ist an den beiden Tagen breit gefächert: Fast kein Platz war mehr in der Kirche St. Cäcilia, bei „Swinging Christmas“, dem Weihnachtskonzert der Stadtkapelle unter der Leitung von Piotr Konczewski oder dem Weihnachtskonzert der Musikschule sowie der Evangelischen Kantorei.

Im Hinteren Schlösschen gab es „Christmas Carols singing“ und in Haus der Stadtgeschichte ein Kinderkonzert mit jungen Talenten. Etwas weiter weg, konnte man am Sonntag in der Evangelischen Gustav-Adolf-Kirche in der Frankfurter Straße eine adventliche Lesung und Musik bei Kerzenschein genießen.

(Text: ah)