Polizeieinsatz in Offenbach: Frau wegen Verdachts der Bedrohung festgenommen

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Symbolbild Polizeieinsatz (Foto: GlauchauCity auf Pixabay)

Die Polizei in Offenbach ist am heutigen Montagmorgen (5.), gegen 9.30 Uhr, in die Spießstraße zur Unterstützung von Bediensteten der Stadt Offenbach gerufen worden, nachdem diese dort anlassbezogen eine tierschutzrechtliche Verbotsverfügung bei einer Bewohnerin der Straße vollstrecken wollten. Konkret war die Beschlagnahme eines Hundes beabsichtigt.


Die Frau habe sich bei der Ansprache jedoch in ihre Wohnung zurückgezogen und sei in der Folge höchst unzugänglich/unkooperativ und in einem emotional stark aufgewühlten Zustand gewesen. In dem Zusammenhang soll sie die eingesetzten Kräfte unter anderem bedroht und mit Gegenständen beworfen haben. Da sie äußerte, dass sie eine Schusswaffe habe und drohte, diese einzusetzen, wurden Spezialkräfte der Polizei hinzugezogen.

Diese konnten die Frau am Nachmittag bei einem geplanten Zugriff im Zuge einer angeordneten Wohnungsdurchsuchung in ihrer Wohnung unverletzt festnehmen. Sie wurde bis auf Weiteres in eine Fachklinik überstellt. Im Zuge dessen wurde auch der Hund in der Wohnung vorgefunden und durch die Einsatzkräfte letztlich beschlagnahmt.

Gegen die Frau wurden Ermittlungen unter anderem wegen Verdachts der Bedrohung eingeleitet.

(Text: PM PP Südosthessen)