Artothek Wiesbaden startet mit Online-Datenbank

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In der Datenbank sind Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulptur- und Objektkunst von Künstlerinnen und Künstlern aus Wiesbaden, der Region und dem internationalen Raum zu finden. (Foto: Agentur Q)

Die Artothek Wiesbaden ist letzte Woche mit einer neuen Online-Datenbank für Kunstwerke aus der städtischen Sammlung gestartet. Ab sofort sind rund 500 von insgesamt 4000 Werken virtuell einsehbar und zur Ausleihe reservierbar.


Die neue Datenbank ist unter https://artothek-wiesbaden.de/ zu finden und verbessert die Sichtbarkeit und Zugänglichkeit der Sammlung und fördert damit die Teilhabe an der städtischen Kunstsammlung. Nutzerinnen und Nutzer können ausgewählte Werke über einen Warenkorb reservieren. Nach Rückmeldung durch das Artothek-Team wird ein Abholtermin vereinbart.

In der Datenbank sind Werke aus den Bereichen Malerei, Grafik, Fotografie sowie Skulptur- und Objektkunst von Künstlerinnen und Künstlern aus Wiesbaden, der Region und dem internationalen Raum zu finden. Angezeigt wird auch, welche Werke aktuell verfügbar oder ausgeliehen sind. Ein Filtersystem erleichtert die Suche nach Künstlernamen, Technik, Format, Gattung, Entstehungsjahr und Rahmenmaß. Die Datenbank wird kontinuierlich ergänzt, um den digitalen Zugang zur Sammlung stetig zu erweitern.

Zu den vertretenen Künstlerinnen und Künstlern zählen unter anderem Paul Almasy, Johannes Grützke, Robert Lebeck, Annegret Soltau, Tjark Ihmels und Christa Möhring sowie jüngere Wiesbadener Künstlerinnen wie Helena Hafemann und Verena Schmidt.

Aktuelle Neuzugänge werden unter dem Titel „Neu in der Artothek“ präsentiert. Einzelne Werke stellt die Rubrik „Geschmacksproben – Kunstwerke für jeden Geschmack zum Kennenlernen“ vertiefend vor. Ergänzt wird das Angebot durch Veranstaltungshinweise und Formate wie „Kuckuck Kunstguck“, das jeweils ein Kunstwerk aus der Artothek in den Mittelpunkt rückt. Auf der Webseite wird zudem erläutert, wie der Ausleihprozess funktioniert. Fotos und Rückmeldungen von Nutzerinnen und Nutzern zeigen, wie die Kunst in ihrem Zuhause wirkt.

Die Leihgebühren betragen derzeit zwischen 10 Euro (für Studierende sowie Rentnerinnen und Rentner) und 51 Euro (für Unternehmen) pro Halbjahr. So lässt sich Kunst genießen, ohne sie kaufen zu müssen und regelmäßig durch neue Werke ersetzen.

Die Strategie- und Designagentur Q hat die neue Seite entwickelt und gefördert. Weitere Förderer sind die Nassauische Sparkasse (Naspa), die SV Sparkassenversicherung sowie die Sparkassen-Kulturstiftung Hessen-Thüringen.

(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)