In Zusammenarbeit mit der Gewerbeaufsicht hat die Stadtpolizei in Wiesbaden rund 40 illegale Glücksspielgeräte in den vergangenen zwei Jahren beschlagnahmt.
Inzwischen wurden die beschlagnahmten Geräte mit Hilfe der Betriebswerkstatt des Hochbauamtes geöffnet. Der darin befindliche Gesamtbetrag beläuft sich auf 7.456 Euro. Nach dem Öffnen konnte in vielen Fällen die Software ausgelesen werden. Ebenso aufschlussreich waren die Buchhaltungsereignisse der Apparate, aus denen die Gesamtumsätze für gewisse Zeiträume zu entnehmen waren. Diese lagen in der Spitze bei mehreren zehntausend Euro pro Monat.
Das Kassen- und Steueramt hat den unmittelbar in den Spielautomaten befindlichen Betrag zunächst verbucht und stimmt nun das weitere Vorgehen mit der Steuerfahndung ab, da es sich – neben der Straftat „Illegales Glücksspiel“ – auch um den Tatbestand der Steuerhinterziehung handelt. Zudem müssen die Beträge, die den jeweiligen Betreibern zugeordnet werden können, nachversteuert werden. Die Geräte wurden unter anderem in Gaststätten und Kiosken konfisziert. Abschließend werden die beschlagnahmten Geräte vernichtet.
„Mein Dank gilt der Stadtpolizei, der Gewerbeaufsicht und den Mitarbeitern des Betriebshofes. Natürlich werden wir auch weiterhin gegen illegales Glücksspiel auf dem Stadtgebiet vorgehen“, so Stadtkämmerer, Dr. Hendrik Schmehl.
(Text: PM Landeshauptstadt Wiesbaden)

