
Im letzten Jahr sind im Offenbacher Stadtgebiet die „Präventiven Hausbesuche“ für ältere Menschen gestartet. Alle Seniorinnen und Senioren, die im Jahr 2025 ihr 75. Lebensjahr erreicht haben, erhielten ein Schreiben vom Sozialdezernenten Martin Wilhelm. Darin werden sie eingeladen, einen Termin für ein Informationsgespräch zu vereinbaren. Es geht darum, mit älteren Menschen ins Gespräch zu kommen. Zum Beispiel darüber, wie es gelingen kann, so lange wie möglich im eigenen Zuhause zu bleiben. Bis jetzt haben sich schon über 80 Personen gemeldet und über 30 Hausbesuche konnten umgesetzt werden. Einige Anliegen wurden auch gleich am Telefon bearbeitet und in die „richtigen“ Bahnen gelenkt. Beispielsweise wenn es um konkrete Fragen zur Pflege oder zu Pflegeleistungen geht, werden die Anrufenden an den Pflegestützpunkt Offenbach weitergeleitet. Schon jetzt lässt sich festhalten, dass Hausbesuche eine gute Möglichkeit bieten, sich über die zahlreichen Angebote und Hilfestellungen für ältere Menschen im Stadtgebiet informieren zu lassen. „Wir kommen zu Ihnen und bringen Zeit mit, um über die Dinge zu sprechen, die für Sie momentan von Bedeutung sind. Sie müssen sich nicht vorbereiten“, sagt Astrid Hubert, die das Projekt federführend umsetzt. Sie hat das Konzept welches in vielen Kommunen Deutschlands bereits erfolgreich umgesetzt wird, auf die Offenbacher Seniorinnen und Senioren zugeschnitten.
Mit von der Partie sind Cornelia Ehrlich-Beck und Gudrun Richter, zwei Honorarkräfte, die viel Erfahrung aus der Erwachsenenbildung, der Beratung und der Pflege mitbringen. „Sie wurden geschult, kennen sich mit den Herausforderungen des Älterwerdens aus und freuen sich jedes Mal wieder auf einen anstehenden Hausbesuch“, sagt Astrid Hubert. Der Sozialdezernent Martin Wilhelm steht hinter der Idee, unterstützt die Umsetzung und freut sich, wenn viele angeschriebene Personen das Angebot nutzen. „Mit dem Projekt erweitert die Stadt die bereits bestehende Beratungs- und Angebotsstruktur für Seniorinnen und Senioren“, ergänzt Martin Wilhelm. Auch er bekommt viele positive Rückmeldungen zu dem Angebot und freut sich, wenn noch viele weitere Personen Termine vereinbaren.
Der „präventive Hausbesuch“ kann noch bis zum 28. Februar 2026 über die auf dem Anschreiben genannten Wege gebucht werden. Für weitere Fragen steht Astrid Hubert (Kommunale Altersplanung) unter der Rufnummer 069/8065-3296 oder schriftlich über die E-Mail-Adresse hausbesuch@offenbach.de zur Verfügung.
(Text: PM Stadt Offenbach)

