„Da kann das Backen ja wieder richtig Spaß machen und es geht vor allem sorgenfreier als früher“. Diese und ähnliche Aussagen hören viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Sozialrathäusern aktuell von Bürgerinnen und Bürgern. Grund der Freude ist ein am Montag, 2. Feburar, gestartetes Programm zur Entlastung einkommensschwacher Haushalte. Dabei werden stromfressende Geräte kostenlos in neue energieeffiziente getauscht. Voraussetzung: Sie müssen älter als zehn Jahre sein oder sie entsprechen nicht der Energieklasse D. Konkret geht es um:
• Kühlschränke
• Kühl-/Gefrierkombinationen
• Waschmaschinen
• Herde
• Geschirrspüler (für Familien oder Alleinerziehende mit mindestens drei Kindern)
Einen Antrag dafür können alle Personen stellen, die einen gültigen Frankfurt-Pass oder einen Bewilligungsbescheid über Asylbewerberleistungen, Bürgergeld, Kinderzuschlag, Sozialhilfe oder Wohngeld besitzen.
Haushalte mit geringem Einkommen, aber ohne Frankfurt-Pass, können ebenfalls teilnehmen. Interessierte bewerben sich per E-Mail an info@frankfurt-pass-spart-strom.de, in allen Sozialrathäusern oder per Post an die gemeinnützige Gesellschaft für Wiederverwendung und Recycling GmbH (GWR), Lärchenstraße 131
65933 Frankfurt am Main. Ob die alten Haushaltsgeräte die Kriterien erfüllen, prüft der Energiesparservice der Caritas Frankfurt. Fragen dazu beantwortet die GWR telefonisch unter 069/942163280. Sie bringt nicht nur die neuen Geräte in die Haushalte, sondern nimmt die Alten auch gleich mit.
Das Programm ist auf Initiative von Oberbürgermeister Mike Josef und Elke Voitl, Dezernentin für Soziales und Gesundheit, beschlossen worden. „Mir ist es sehr wichtig, Bürgerinnen und Bürger mit geringem Einkommen im Alltag spürbar zu entlasten. Mit dem kostenfreien Austausch sollen die Stromkosten der Haushalte durch moderne energieeffiziente Geräte dauerhaft gesenkt werden. Dafür stellt die Stadt Frankfurt am Main vier Millionen Euro bereit“, sagt Josef.
„Mit dem neuen Energiehilfefonds setzt Frankfurt ein klares Zeichen für mehr Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit. Denn wir denken das Soziale nicht isoliert, sondern als Teil eines nachhaltigen Ganzen“, sagt Voitl.
Nanine Delmas, Leiterin des Jugend- und Sozialamtes, freut sich sehr, denn „gerade in diesen Zeiten, in denen Energie, Lebensmittel und Wohnen immer teurer werden, wollten wir ein Projekt entwickeln, um langfristig Stromkosten für Menschen zu reduzieren, die von Benachteiligung betroffen sind“.
Profitieren von dem Angebot können bis zu 68.000 Haushalte in der Stadt.
(Text: PM Stadt Frankfurt)


