Liebe Leserin, lieber Leser,
was ploppt da Mitte der Woche plötzlich für eine Meldung auf? Die Zahl der Eheschließungen ist so niedrig wie seit 1950 nicht mehr! Das Statistische Bundesamt hat gerade das Jahr 2024 in die jüngste Statistik rund um das Thema Verheiratung einfließen lassen, und nun kam heraus, dass nur noch knapp jede zweite erwachsene Person verheiratet ist. Außerdem wird immer später geheiratet.
Die gute Nachricht: Die Ehen halten länger. Das heißt aber nicht, dass sie ewig halten. Die Zahl der Scheidungen ist sogar wieder steigend. Die Statistiker haben einfach eine längere Haltbarkeitsdauer von 2,7 Jahren im Vergleich zum Jahr 1994 ermittelt. Ob das die Menschen ermutigt, wieder häufiger in den Hafen der Ehe zu schippern?
Möglicherweise hat diese Entwicklung mit der digitalen Welt zu tun: Wenn nicht gerade das WLAN streikt, sehen junge (ja, auch mittelalte) Menschen kaum die Veranlassung, ihren Kopf vom Bildschirm ihres bevorzugten Mediengeräts zu heben. Wie sollen sie – wenn nicht nur virtuell – jemanden finden bzw. so gut kennenlernen, dass sie sich für den vermeintlichen Rest ihres Lebens mit dem Gegenüber ehelich verbinden möchten?
Vielleicht liegt die längere Ehe-Haltbarkeitsdauer aber auch daran, dass Ehepartner erst Jahre später feststellen, das Eheleben tauge doch nicht für sie – weil etwa das WLAN zu gut funktioniert hat. Die wirklich interessanten Aspekte verstecken sich leider in diesen Statistiken…
In Frankfurt hat man die Bedeutung von „Gaming“ erkannt. Hier können Fans Gleichgesinnte treffen – und wer weiß, was aus solchen Begegnungen entstehen kann? Wirtschaftsfaktor Gaming: 2. Massif Games Convention in Frankfurt startet im März – Rhein Main Verlag
Vielleicht muss gesellschaftliches Leben und Miteinander einfach mehr geübt werden. Eine Möglichkeit zum echten Gemeinschaftserlebnis gibt es immer, wie beispielsweise schon mehrmals in Seligenstadt: Vier Tage S(pi)eligenstadt im Evangelischen Gemeindehaus Seligenstadt – Rhein Main Verlag
Was bei der Partnersuche immer noch empfehlenswert ist – ein gemeinsamer Restaurantbesuch. Denn wer schon zu Beziehungsbeginn beim Gegenüber beispielsweise Thunfisch im Bart oder eine soßenverschmierte Kinnpartie auf keinen Fall toleriert, sollte vorher den potentiellen Ehepartner testen. In Frankfurt kann man übrigens bedenkenlos essen gehen: Sauber, sicher, verantwortungsvoll: Frankfurts Gastronomie im Faktencheck – Rhein Main Verlag
Das kommende Wochenende bietet wieder allerlei Möglichkeiten Menschen „in echt“ zu treffen. So kann man derzeit viele Närrinnen und Narren in ihrem natürlichen Habitat kennenlernen – vielleicht bahnt sich ja beim gemeinsamen Helau und Schunkeln etwas an, das die künftige Ehe-Statistik, in welche Richtung auch immer, beeinflusst.
Wo etwas los ist, erfahren Sie natürlich bei uns: rheinmainverlag.de. Viel Vergnügen bei Ihren Unternehmungen wünscht im Namen des Redaktionsteams
Silke Theurer


