Jeder Einzelne kann zum Klimaschutz beitragen und damit der Umwelt Gutes tun. Um dieses Engagement von Bürgern, Vereinen und Institutionen zu fördern, hat der Hochtaunuskreis 2022 den Klimaschutzpreis ins Leben gerufen. In den vergangenen vier Jahren haben die Preisträger und auch die übrigen Bewerber mit ihren vielfältigen Ideen auf beeindruckende Weise gezeigt, wie Klimaschutz im Kleinen und Großen aussehen und konkret gelingen kann. Auch in diesem Jahr, nun bereits zum fünften Mal, möchte der Hochtaunuskreis dieses Engagement unterstützen und hat den Klimaschutzpreis 2026 erneut ausgeschrieben.
„Ich bin immer wieder erstaunt und beeindruckt, wie viele Projekte und Initiativen im Kreis dazu beitragen, das Klima und damit auch die Umwelt hier im Taunus zu schützen und zu bewahren“, sagt Erster Kreisbeigeordneter Thorsten Schorr. „Es sind genau diese Initiativen, auf die es ankommt, wenn der Klimaschutz nachhaltig gelingen soll. Denn viele kleine Beiträge führen dazu, dass Großes bewirkt wird.“
Bewerbungen können ab sofort bis zum 15. September dieses Jahres eingereicht werden. Eingereicht werden können Aktivitäten, Leistungen und Projekte, die den Klimaschutz im Hochtaunuskreis fördern, die selbst aktiv zum Klimaschutz beitragen oder für das Thema Klimaschutz sensibilisieren.
Wer sich bewerben möchte, sollte sein Projekt auf maximal vier DIN-A4-Seiten beschreiben und begründen, warum es für den Klimaschutzpreis besonders geeignet ist. Gerne können dem Text Fotos oder Skizzen zur Veranschaulichung beigefügt werden, auch Videoeinsendungen werden gerne angenommen.
Eigenbewerbungen sind ebenso möglich wie Vorschläge Dritter. Die Bewerbungen können per E-Mail an klimaschutzpreis@hochtaunuskreis.de oder postalisch übersendet werden. Die Anschrift lautet: Hochtaunuskreis – Der Kreisausschuss, Stabsstelle Mobilität, Klimaschutz, nachhaltige Kreisentwicklung und Umweltbildung, Ludwig-Erhard-Anlage 1-5, 61352 Bad Homburg
Wichtig ist, Eigeninitiative zu zeigen und gemeinsam aktiv zu werden. Projekttage zum Thema Klimaschutz in Schulen, Kitas oder Vereinen sind ebenso relevant wie Ideen zu Zukunftsthemen wie klimaschonende Beleuchtung, energetische Sanierung oder der Erhalt und Aufbau von Grün- und Erholungszonen. Die Auszeichnung kann an jede natürliche oder juristische Person, Personenvereinigung, Gruppe, Arbeitsgemeinschaft, Institution oder sonstige Personenmehrheit verliehen werden. Voraussetzung für die Teilnahme ist, dass sich deren Wohnsitz, Arbeitsort oder Geschäftssitz im Hochtaunuskreis befindet und dass das eingereichte Projekt, die Leistung oder Aktivität zwischen dem 1. Juni 2025 und dem 30. Mai 2026 stattgefunden hat.
Der erste Platz ist mit einem Preisgeld in Höhe von 5000 Euro dotiert, der zweite Platz mit 2000 Euro und der dritte mit 1000 Euro.
Eine fachkundige Jury aus politischen und fachlichen Vertretern bewertet die Beiträge und kürt die drei Sieger. Die Preise werden Ende des Jahres im Rahmen einer kleinen Feier verliehen, bei der die Preisträger ihre Projekte selbst noch einmal vorstellen.
Im vergangenen Jahr erhielt den ersten Preis die IG Nachhaltigkeit der Sozialen Stadt Steinbach, die den Klimaschutz durch eine ganze Reihe an Projekten in ihrer Stadt im Alltag umsetzbar macht. Der zweite Platz ging an eine Kooperation zwischen der Initiative Herzenswald Schmitten und der Accadis Bildungseinrichtung. Durch die Zusammenarbeit konnten bereits zahlreiche Bäume in den Wäldern der Schmittener Gemarkung gepflanzt werden. Für das langjährige Engagement in der Umweltbildung wurde der Verein Schulacker Wehrheim mit dem dritten Platz ausgezeichnet. Hier können insbesondere Schülerinnen und Schüler Natur und Landwirtschaft sowie deren Bedeutung für uns Menschen hautnah erleben.
Diese und die weiteren Gewinnerinnen und Gewinner der vergangenen Jahre zeigen, wie Klimaschutz aussehen kann und dass jede Handlung zum Schutz unserer Umwelt beiträgt.
(Text: PM Hochtaunuskreis)


