FES macht auch bei den Faschingsumzügen in Frankfurt auf Gefahren durch falsch entsorgte Akkus aufmerksam

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Festwagen mit Attrappe von Akkus und Batterien. (Foto: FES)

Brandaktuell und brandgefährlich

Ausgelassen die fünfte Jahreszeit feiern und auf die Brandgefahr durch falsch entsorgte Akkus und Batterien aufmerksam machen, das schließt sich nicht aus. Die Frankfurter Entsorgungs- und Service GmbH (FES) hat den Festwagen in diesem Jahr mit Attrappen von Akkus und Batterien versehen. Die Reime auf den Schildern am Wagen sollen zusätzlich sensibilisieren.


Akkus brennen –
das ist wahr,
im Restmüll lauert
Brandgefahr!

Drum sammel richtig,
sei nicht doof,
bring alles auf den
Wertstoffhof!

Solche Dinge –
jetzt mal ehrlich,
sind im Restmüll
brandgefährlich!

Die mitlaufenden und mitfahrenden Kolleginnen und Kollegen haben sich passend zum Thema Brandgefahr mit lodernden Perücken und feurigen Umhängen kostümiert.

Pro Tag kommt es in Frankfurt zu mindestens einem Brand in einer Entsorgungsanlage oder in einem Müllfahrzeug; ausgelöst durch Lithium-Ionen-Akkus oder Batterien. Die meisten Brände konnten bislang kurz nach dem Entstehen von den Mitarbeitenden der FES selbst gelöscht werden. Im November 2024 kam es jedoch im Müllheizkraftwerk Frankfurt (MHKW) zu einem Brand, bei dem die Feuerwehr mehrere Stunden lang im Einsatz war. Auf einem abgestellten Entsorgungsfahrzeug hatte sich die Ladung entzündet.

In der Altpapiersortieranlage der FES war 2022 ein Millionenschaden entstanden, als sich wahrscheinlich ein falsch entsorgter Lithium-Ionen-Akku entzündet hatte und sich daraufhin brennendes Altpapier über die Förderbänder in die Sortiertrommel und weitere Anlagenteile verbreitet hatte. Die Anlage wurde erst 2023 wieder in Betrieb genommen.

Die Entsorgung von Akkus und Batterien ist auf unterschiedlichen Wegen möglich: über die Sammelboxen im Handel, auf den FES-Wertstoffhöfen oder über die mobile Schadstoffsammlung. So gehen die in Akkus enthaltenen wertvollen Bestandteile wie Lithium, Kobalt, Nickel und Mangan nicht verloren, sondern können wiederaufbereitet erneut in den Kreislauf gebracht werden.

(Text: PM FES)