Aufruf an alle Beteiligten, sich ausschließlich friedlich und rechtsstaatlich mit den unterschiedlichen Positionen auseinanderzusetzen und in dieser aufgeheizten Situation besonnen zu bleiben
Die Wissenschaftsstadt Darmstadt verurteilt den Fund einer vergrabenen Propangasflasche am Osthang, die zwar ungefüllt, aber bespickt mit Nägeln war. „Eine solche Vorrichtung bedeutet eine erhebliche Verletzungsgefahr und überschreitet die Grenzen des legitimen Protestes“, erklären Oberbürgermeister Hanno Benz, Ordnungsdezernent Paul Georg Wandrey sowie Stadtplanungs- und Umweltdezernent Michael Kolmer.
„Wir appellieren an alle Beteiligten, sich ausschließlich friedlich und rechtsstaatlich mit den unterschiedlichen Positionen auseinanderzusetzen und in dieser aufgeheizten Situation besonnen zu bleiben. Die Stadt ist in der inhaltlichen Auseinandersetzung mehrfach auf die Forderungen und Argumente der Initiative eingegangen und steht für den Dialog weiterhin bereit“, heißt es in einer gemeinsamen Erklärung weiter.
„Solche Formen des Protests dienen niemandem: Sie gefährden Unbeteiligte, schwächen die Legitimität des Anliegens der Protestierenden und belasten das Vertrauen in eine konstruktive Streitkultur in unserer Stadt. Wir danken der Polizei und der Feuerwehr für das besonnene Vorgehen bei der Bergung und Sicherung der Gasflasche und setzen weiterhin auf konsequente Ahndung strafbarer Handlungen bei gleichzeitiger Offenheit für friedlichen, demokratischen Protest“, so Benz, Wandrey und Kolmer abschließend.
(Text: PM Wissenschaftsstadt Darmstadt)


